Automobilindustrie: VW-Tochter Scania übernimmt Northvolt-Fabrik in Polen

Die Zukunft der Northvolt-Batteriefabrik in Schleswig-Holstein ist weiter offen. Für das Werk in Danzig gibt es dagegen jetzt einen Käufer. Und der kommt aus dem VW-Konzern.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Der insolvente schwedische Batteriehersteller Northvolt hat einen Käufer für sein polnisches Werk gefunden. Der Lkw-Bauer Scania einigte sich mit dem Insolvenzverwalter auf die Übernahme der Industriesparte samt Produktionsanlage in Danzig und Entwicklungszentrum in Stockholm, wie die schwedische VW-Tochter in Södertälje mitteilte. Die Northvolt-Industriesparte fertigt mit 260 Mitarbeitern Batteriemodule etwa für Baumaschinen. Zum Kaufpreis machte Scania keine Angaben.

Die Scania-Mutter Volkswagen ist auch größter Anteilseigner bei Northvolt. Der Batteriehersteller hatte im März in Schweden Insolvenz angemeldet. Weiter offen ist die Zukunft der im Bau befindlichen Northvolt-Fabrik in Schleswig-Holstein, die nicht Teil des Abschlusses mit Scania ist. Die deutsche Projektgesellschaft ist früheren Angaben zufolge nicht direkt von der Insolvenz betroffen. Der Bund und das Land Schleswig-Holstein haben die Ansiedlung mit einer 600-Millionen-Euro-Bürgschaft unterstützt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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