Kältewelle in Serbien im Januar 2026: So ist die Lage aktuell
Natur und Menschen in Serbien leiden unter der Kältewelle vom Januar 2026. Ein Situationsbericht zur aktuellen Lage in Serbien.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Wie Red Cross of Serbia laut einer Meldung vom 04.01.2026 beschreibt, kam es in Serbien zu einer Kältewelle.
Kältewelle in Serbien: Die Situation aktuell im Januar 2026
Seit dem 4. Januar sind mehrere Regionen Serbiens von extremen winterlichen Wetterbedingungen wie starken Schneefällen, heftigen Winden und niedrigen Temperaturen betroffen, was erhebliche humanitäre Auswirkungen hat und zu Störungen bei der Versorgung mit grundlegenden Dienstleistungen führt. Zu den am stärksten betroffenen Gemeinden zählen Loznica, Valjevo, Osečina, Ivanjica, Vladimirci, Krupanj, Mali Zvornik und Majdanpek. Die starken Schneefälle führten zu eingeschränktem Zugang zu den Gemeinden, Verkehrsbeeinträchtigungen und weitreichenden Stromausfällen aufgrund von Schäden an den Stromverteilungsnetzen. Die anhaltenden Stromausfälle betrafen insbesondere städtische, ländliche und schwer erreichbare Gebiete und hatten negative Auswirkungen auf die Heizung, die Wasserversorgung und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen. Gleichzeitig kam es in Kosovo und Metohija nach dem Überlaufen der Flüsse Ibar und Sitnica zu Überschwemmungen. Die Gemeinden Kosovska Mitrovica, Zvečan, Kosovo Polje und Gračanica waren von lokalen Überschwemmungen in Wohngebieten, auf landwirtschaftlichen Flächen und in kritischen Infrastrukturen betroffen, was Risiken für die Lebensgrundlagen, die Gesundheit und die Sicherheit der Bevölkerung mit sich brachte.
Ursachen und Folgen von Kältewellen
Eine Kältewelle ist eine starke Abkühlung auf eine unterdurchschnittliche Lufttemperatur, die in relativ kurzer Zeit auftritt. Ursache der Kältewelle ist die arktische Luft, die sich vom sogenannten Polarwirbel gelöst hat, der normalerweise den Nordpol umgibt. Folgen dieser können Erfrierungen sein, die zum Tod führen. Auch Ernten können absterben.
Serbien im Fokus
Serbien liegt in Europa und erstreckt sich über eine Fläche von 88.361 km². Hier leben 6,98 Millionen Menschen. Die Hauptstadt ist Belgrad.
Die verheerendsten Katastrophen in Serbien seit 2019
Der aktuelle Katastrophenfall wird vom internationalen Projekt zur Dokumentation und Identifikation von Katastrophen GLIDE (GLobal unique disaster IDEntfier) unter der GLIDE-Nummer CW-2026-000002-SRB gelistet.
In der Vergangenheit kam es in Serbien immer wieder zu Katastrophen-Fällen. So sind in der GLIDE-Datenbank seit 2019 insgesamt 5 Katastrophen aufgeführt, bei 1 davon handelte es sich ebenfalls um eine Kältewelle.
| Datum | Ereignis | Region |
|---|---|---|
| 04.01.2026 | Kältewelle | |
| 16.06.2023 | Hochwasser | |
| 22.07.2020 | Sturzflut | Johanniskraut, Serbien |
| 01.03.2020 | Epidemie | |
| 03.06.2019 | Hochwasser | Moravicki, Raski, Sumadijski und Pomoravski Bezirke. Kraljevo, Novi Pazar, Paracin, Sremska Mitrovica, Knic, Arilje, Lucani, Tutin, Trstenik, Pozega, Vrnjacka banja, Koceljeva, Rekovac, Gornji Milanovac, Ljig, Cacak, Ivanjica, Aleksinac, Porkuplje und Krupanj Gemeinden im Westen Serbiens. |
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Projekts GLIDE automatisiert erstellt. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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kns/roj/news.de
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