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Vermögen der Briten-Royals: Prinz William schnappt sich die Krone - König Charles ist machtlos

Wenn es um den Kontostand geht, hat Prinz William seinem Vater König Charles III. längst die Krone abgeluchst - der britische Thronfolger ist offiziell Milliardär. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Henry Nicholls

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  • Prinz William überholt König Charles III. und schnappt sich die Vermögens-Krone
  • Britischer Thronfolger ist offiziell Milliardär als Prinz von Wales und Herzog von Cornwall
  • Prinz William verzichtet auf Millionen - das steckt dahinter

Wer im britischen Königshaus das Sagen hat, lässt sich seit dem 8. September 2022 mit dem Namen "König Charles III." beantworten - doch in Sachen Vermögen zieht der britische Monarch den Kürzeren. Die aktuelle "Sunday Times Rich List" zeigt schwarz auf weiß, dass König Charles III. von seinem ältesten Sohn Prinz William abgehängt wurde, wie unter anderem die "Daily Mail" und die "Metro" schreiben.

Prinz William hängt König Charles III. ab: Thronfolger ist viel reicher als der Monarch

Der Finanz-Analyse zufolge hat der Prinz von Wales einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit einem Nettovermögen von 1,2 Milliarden Pfund über das Herzogtum Cornwall zählt der 44-Jährige nun offiziell zu den Milliardären. Damit übertrifft er sogar das persönliche Vermögen seines Vaters König Charles III., der "nur" auf 640 Millionen Pfund kommt.

Briten-Royals legen Finanzen offen: Prinz William ist offiziell Milliardär

Die Ende Juni 2026 veröffentlichten Jahresberichte zum Sovereign Grant offenbaren erstmals diese Vermögensverhältnisse. Das Herzogtum Cornwall, das Prinz William mit dem Tod von Queen Elizabeth II. vor vier Jahren als Thronerbe übernahm, besteht hauptsächlich aus Immobilieninvestitionen und erstreckt sich über 51.800 Hektar in 19 Grafschaften. Im vergangenen Finanzjahr 2025-26 erhielt der Prinz daraus private Einkünfte in Höhe von 21,6 Millionen Pfund.

Britisches Königshaus setzt auf Transparenz bei den Steuerzahlungen

Seit seiner Ernennung zum Prinzen von Wales hat Prinz William insgesamt mehr als 20 Millionen Pfund an Steuern entrichtet. Im Finanzjahr 2024-25 belief sich seine Einkommens- und Kapitalertragssteuer auf 7,76 Millionen Pfund, im Jahr davor waren es 8,34 Millionen Pfund. Dies entspricht einem effektiven Steuersatz von 34 Prozent auf seine damaligen privaten Einkünfte von 22,9 Millionen Pfund – sein Vater Charles III. zahlte hingegen 45 Prozent.

Erstmals legte Thronfolger William nun auch seine persönliche Steuerlast offen, obwohl er als Herzog von Cornwall dazu nicht verpflichtet ist. Laut königlichen Mitarbeitern traf der Prinz diese Entscheidung selbst, um mehr Transparenz zu schaffen. Die Veröffentlichung erfolgte zeitgleich mit der erstmaligen Offenlegung der Steuerzahlungen seines Vaters als Monarch.

Prinz William verzichtet auf Millionen-Einnahmen - das steckt dahinter

Neben der Offenlegung seiner Finanzen traf Prinz William eine weitere bemerkenswerte Entscheidung: Ab dem Finanzjahr 2026-27 wird er auf die jährlichen Mieteinnahmen von 1,5 Millionen Pfund aus dem verlassenen Dartmoor-Gefängnis verzichten. Stattdessen soll das Geld in einen Regenerationsfonds für die örtliche Gemeinde Princetown fließen.

Sein Privatsekretär Ian Patrick erklärte dazu: "Prinz William weiß, dass das Gefängnis für viele Menschen in Princetown lange Teil des Gemeinschaftsgefüges war. Seine Schließung hat echte Unsicherheit geschaffen – nicht nur bezüglich Arbeitsplätzen und Geschäften, sondern auch hinsichtlich der Zukunft der Stadt selbst." Der Herzog von Cornwall habe das starke Gefühl gehabt, dass der Nutzen dieser Einnahmen in der Gemeinde verbleiben solle, um den Einwohnern bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu helfen.

Berüchtigter Briten-Knast muss schließen - künftigem König entgehen üppige Mieteinnahmen

Das Kategorie-C-Gefängnis in Devon steht seit Juli 2024 leer. Der Grund: In den Unterkünften der Insassen wurden erhöhte Konzentrationen von Radon gemessen – ein natürlich vorkommendes Gas aus Boden und Gestein, das Lungenkrebs verursachen kann. Eine Untersuchung von "Dispatches" und der "Sunday Times" hatte 2024 aufgedeckt, dass das Herzogtum Cornwall bereits 2022 einen Vertrag über 37 Millionen Pfund mit dem Justizministerium abgeschlossen hatte. Die Vereinbarung sah Mietzahlungen von 1,5 Millionen Pfund jährlich über einen Zeitraum von 25 Jahren vor – geschlossen noch bevor Charles König und William Prince of Wales wurde. Im kommenden Jahr soll nun ein von der Gemeinde geführter Regenerationsfonds starten, der soziale, wirtschaftliche und ökologische Vorteile für das abgelegene Princetown bringen soll.

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