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"Eastern Flank Deterrence Initiative": Nato-Geheimstrategie soll Wladimir Putin in Schach halten

Die Nato wappnet sich mit dem Geheimplan "Eastern Flank Deterrence Initiative" (EFDI) vor einem drohenden Angriff Wladimir Putins auf den Westen. Bild: picture alliance/dpa/Kremlin Pool via Zuma Press Wire | Gavriil Grigorov

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  • Nato wappnet sich mit Geheim-Strategie für drohenden Russland-Angriff
  • Bericht über "Eastern Flank Deterrence Initiative"-Plan gegen Wladimir Putin
  • Maschinen statt Menschen sollen Nato-Ostflanke gegen Wladimir Putin absichern

Verteidigungsexperten sind sich längst einig: Dass Wladimir Putin, der zuletzt verheerende Luftangriffe auf die Ukraine fliegen ließ, über den Ukraine-Krieg hinaus auch westliche Ziele und Nato-Territorium ins Visier nimmt, steht außer Frage - offen bleibt bislang nur, wann Russland seinen Nato-Krieg entfesselt. Seinen hybriden Krieg gegen den Westen hat Wladimir Putin bereits begonnen, nun wappnen sich die Mitgliedsstaaten des Verteidigungsbündnisses mit einem Geheimplan für tatsächliche kriegerische Angriffe des Kreml-Chefs.

Nato bereitet sich auf Wladimir-Putin-Krieg gegen den Westen vor mit Geheimplan

Über die grundlegende Neuausrichtung der Nato-Verteidigungsstrategie ist aktuell in der "Bild" zu lesen. Der geheime Plan, der den Codenamen "Eastern Flank Deterrence Initiative" (EFDI) trägt, soll die Nato zur Festung gegen Russland machen.

Der revolutionäre Ansatz: Bei einem möglichen Angriff sollen nicht mehr Soldaten als Erste in den Kampf ziehen, sondern Maschinen. Gleichzeitig plant das westliche Verteidigungsbündnis eine lückenlose digitale Überwachung seiner östlichen Grenze. Diese erstreckt sich über tausende Kilometer – vom nördlichen Finnland bis hinunter nach Rumänien. Ziel ist es, den russischen Präsidenten Wladimir Putin von jeglicher militärischen Aggression abzuschrecken.

"Eastern Flank Deterrence Initiative"-Strategie setzt auf Künstliche Intelligenz zur Auswertung von Truppenbewegungen

Das Herzstück der neuen Nato-Strategie bildet ein umfassendes Überwachungsnetzwerk. Satelliten, Drohnen und Bodenroboter sollen sämtliche russischen Militärbewegungen in Echtzeit erfassen. Eine künstliche Intelligenz wertet diese Sensordaten unmittelbar aus und analysiert die Absichten des Kremls.

Besonders bedeutsam: Alle gesammelten Informationen stehen sämtlichen Bündnispartnern zeitgleich zur Verfügung. In den Dokumenten wird dieses System als "Kill Web" bezeichnet. Die Nato-Kommandeure können so blitzschnell entscheiden, welches Mitgliedsland über die geeignetsten Waffen, Störsender oder Cyber-Fähigkeiten verfügt. Das Prinzip lautet: "Zuerst sehen. Zuerst entscheiden. Zuerst zuschlagen."

Nato setzt auf Maschinen statt Menschen zur Erstabwehr von Gefahren aus Russland

Ein konkretes Szenario verdeutlicht die neue Taktik: Entdeckt eine Aufklärungsdrohne einen russischen Panzerverband auf dem Weg Richtung Nato-Territorium, gleicht das System sofort Satellitenaufnahmen mit Radar- und Sensordaten ab. Die Befehlshaber erhalten ein vollständiges Lagebild und wählen das effektivste Gegenmittel – etwa Drohnen, Artillerie oder Raketenwerfer.

Entlang der östlichen Bündnisgrenze soll künftig ein Streifen entstehen, in dem bei einem Angriff zunächst ausschließlich Technik Widerstand leistet. Drohnen, unbemannte Fahrzeuge und Bodenroboter sollen feindliche Verbände aufhalten und erheblich schwächen. Erst wenn diese erste Verteidigungslinie ihre Wirkung entfaltet hat, rücken bemannte Panzer, Kampfjets und Soldaten nach.

Nato will mit Geheimplan gegen Russland Kampfkraft schonen und Entscheidungsvorteile gewinnen

US-Army-Sprecher Major Matt Blubaugh betont gegenüber "Bild": "Das ersetzt keine Panzer, Artillerie, Kampfflugzeuge oder Soldaten. Das Konzept soll ihre Kampfkraft schonen und den Kommandeuren mehr Zeit und Entscheidungsvorteile verschaffen."

Auf dem Papier hat das "Eastern Flank Deterrence Initiative"-Konzept Hand und Fuß, nun strebt die Nato eine rasche praktische Umsetzung des Geheimplans an. Innerhalb des Bündnisses herrscht nach "Bild"-Informationen Zuversicht, dass diese Strategie russische Streitkräfte in Schach halten kann. Die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs soll dadurch deutlich sinken. Neben der digitalen Komponente plant die Allianz zudem eine technische und personelle Aufrüstung ihrer Truppen an der Ostflanke.

Auch diese Beiträge zu Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg sind einen Blick wert:

/news.de/stg

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