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Marco Rubio: Er redet plötzlich vom "Obama-Abkommen"- US-Außenminister wirft Fragen auf 

US-Außenminister Marco Rubio wurde nach einem Briefing zum Iran kritisiert. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters/AP | Eric Lee

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  • Marco Rubio spricht plötzlich positiv über Obamas Atomabkommen
  • Aussagen des US-Außenministers werfen bei einer Demokratin Fragen auf
  • Im Netz hagelt es Spott für Trumps Minister

Der Iran-Krieg ist unter Politikern weiterhin Thema. US-Außenminister Marco Rubio musste sich bei einer Besprechung mit der Geheimdienstgemeinschaft Fragen zu dem Konflikt anhören. Dabei überraschte er mit sachlichen Aussagen über den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA) zum iranischen Nuklearprogramm.

Marco Rubio lobt Obamas Atomabkommen – Demokratin kritisiert Trump-Minister

Über Rubios Aussagen sprach die kalifornische Demokratin Sydney Kamlager mit einem Reporter von "Meidas Touch". "Ich muss sagen, der Höhepunkt – oder eher Tiefpunkt – war für mich der Moment, als Minister Rubio nach dem Unterschied zwischen dieser Absichtserklärung und dem JCPOA gefragt wurde", erklärte sie vor der Kamera und fügte hinzu: "Und Marco Rubio sagte im Wesentlichen, das JCPOA, Obamas Atomabkommen, sei ein echtes Abkommen mit Kriterien, Meilensteinen und Schwellenwerten gewesen." Es handle sich bei diesem Schreiben um einunterschriebenes Stück Papier, in dem steht, dass wir weiterhin darüber reden werden." Der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) ist nicht direkt Barack Obamas alleiniger Aktionsplan mit dem Iran. Er wurde am 20. Juli 2015 vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossen.

US-Außenminister nach Aussagen verspottet

Für sie warfen die Aussagen Fragen auf. "Was machen diese Leute nach über hundert Milliarden Dollar mit unserem Geld und unserer nationalen Sicherheit", so die Demokratin. Was als unterschwellige Kritik gesehen werden kann, löste in den Kommentaren um das auf der Plattform X geteilte Video Diskussionen aus. Viele zeigten sich über Rubio verwundert, zumal er sich sachlich äußerte. Anders als Donald Trump der im März 2026 von dem Aktionsplan als "Weg zur Atomwaffe" sprach". Auch der US-Präsident blieb bei den Kritikern nicht verschont.

  • Rubio ist also plötzlich ein Verfechter der Wahrheit geworden? Das wird nicht lange anhalten.
  • Einige offene Worte von Rubio. Ich frage mich, ob der Große Orange Daddy das gutheißen wird.

Die USA und der Iran haben ein Memorandum of Understanding (MOU) gefasst. Hier bei handelt es sich um eine unverbindliche Absichtserklärung. Darin einigen sich die Parteien inhaltlich. Ein bindender Vertrag stellt das MOU aber nicht dar. 

Iran-Gespräche sollen weitergehen

Beide Länder haben sich zuletzt angenähert und erste Gespräche geführt. Jetzt nehmen sie die Verhandlungen laut einem Medienbericht wieder auf. In der katarischen Hauptstadt Doha haben laut Medienberichten indirekte Gespräche zwischen Vertretern der USA und des Iran begonnen. Wie der US-Sender CNN unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute diplomatische Quelle berichtete, finden die technischen Gespräche über Vermittler aus Katar und Pakistan statt. Auch die arabischen Nachrichtensender Al Jazeera und Al Arabija meldeten den Beginn der Gespräche unter Berufung auf eigene Quellen.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hatten sich bereits am Dienstag nach katarischen Angaben mit Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani in Doha getroffen. An den eigentlichen Gesprächen nehmen sie CNN zufolge jedoch nicht teil.

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/sfx/news.de/dpa

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