Politik

Donald Trump erleidet Wutanfall: US-Präsident vergisst sich erneut am Telefon

Zwischen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Donald Trump krachte es offenbar schon mehrmals. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Neues Buch enthüllt: Donald Trump schrie Benjamin Netanjahu 2025 am Telefon an
  • US-Präsident wütete nach Luftangriff auf Katar gegen Israels Premierminister
  • Beziehung zwischen Trump und Netanjahu offenbar durch Streit belastet

Auf der politischen Bühne wirken US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu wie gute Freunde, die zusammenhalten. Hinter den Kulissen geht es laut Berichten offenbar weitaus weniger harmonisch zu. Am 1. Juni 2026 soll der Republikaner Netanjahu mitten im andauernden Iran-Krieg am Telefon wüst beschimpft haben. Es ist offenbar nicht das erste Mal, wie aus dem Buch "Regime Change" hervorgeht. Doch hinter verschlossenen Türen ging es offenbar deutlich turbulenter zu, wie das Werk nun enthüllt.

Wutausbruch am Telefon enthüllt - Trump schrie Netanjahu an

Die "New York Times"-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan legen in ihrem Buch brisante Details über das Verhältnis zwischen Trump und Netanjahu offen, wie unter anderem "Bild" berichtet. Der Auslöser für den explosiven Streit war laut dem Buch ein israelischer Luftangriff auf Katar. Dort sollten sich Vermittler gerade mit Vertretern der Hamas treffen. Trump reagierte mit einem wütenden Telefonat, bei dem er Netanjahu anschrie: "Alle haben dich satt, Bibi. Alle Juden haben dich satt!" Der US-Präsident verwies dabei auf seine beiden anwesenden Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: "Sogar die zwei Juden in diesem Gespräch haben dich satt!" Beide waren dem Buch zufolge ebenfalls aufgebracht über den israelischen Angriff, der die Friedensgespräche zu torpedieren drohte.

Trumps Schwiegersohn frustriert über Gaza-Verhandlungen

Besonders Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zeigte sich frustriert über das israelische Vorgehen. Er hatte einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Gaza-Krieges ausgearbeitet. Gegenüber einem Vertrauten soll Kushner später erklärt haben: "Ich bin verdammt noch mal raus. Die Israelis sind verrückt."

Trump erhöhte daraufhin den Druck auf Netanjahu und machte deutlich, dass eine Einigung in greifbarer Nähe sei. "Du kannst da nicht aussteigen! Ich bin der beste Freund, den Israel je hatte. Alle hassen dich, und ich stand zu dir", soll der US-Präsident dem israelischen Regierungschef entgegengehalten haben.

Trumps Schimpftirade schien zu wirken

Die deutlichen Worte verfehlten ihre Wirkung offenbar nicht. Nur 48 Stunden nach dem hitzigen Telefonat traten Trump und Netanjahu gemeinsam vor die Presse und verkündeten die Einigung. Das Weiße Haus wies auf Nachfragen darauf hin, dass die Beziehungen zwischen beiden Politikern weiterhin ausgezeichnet seien und die Partnerschaft zwischen den USA und Israel unerschütterlich bleibe. Dennoch kam es in der Folge zu neuen Reibereien – insbesondere wegen der amerikanischen Friedensgespräche mit dem Iran. Zuletzt trafen sich US-amerikanische und iranische Vertreter in der Schweiz zu Gesprächen.

Die beiden Staatschefs taten es ab. Netanjahu bezeichnete es als "Familienkrach", schreibt die "Tagesschau". Laut investigativen Recherchen wirken die Worte wie Schönfärberei. Beide sollen unterschiedliche Ziele verfolgen.

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/bua/news.de/stg

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