Politik

Hamburg/Schwerin: Hamburg und MV starten Initiative für "Nur Ja heißt Ja"

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / AA+W

  • Artikel teilen:

Seit 2016 gilt in Deutschland das sogenannte "Nein heißt Nein"-Modell. Seitdem können sexuelle Handlungen grundsätzlich bestraft werden, wenn sie gegen den erkennbaren Willen eines Menschen vorgenommen werden.

Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) sagte, "das "Nein heißt Nein"-Modell war damals ein wirklich großer Schritt nach vorn. Die sexuelle Selbstbestimmung stärken wir aber nur mit der "Nur Ja heißt Ja"-Regelung wirksam und realitätsgerecht." Ihre Kollegin aus Mecklenburg-Vorpommern, Jacqueline Bernhardt (die Linke), ergänzte: "Schweigen ist kein Ja. Erstarren ist kein Ja. Unsicherheit ist kein Ja. Es gibt Missverständnisse, die wir klar benennen müssen."

Auf der jüngsten Justizministerkonferenz vergangene Woche hatte ein entsprechender Antrag von Hamburg und Nordrhein-Westfalen keine Mehrheit erhalten. Laut Gallina ist aber politisch Bewegung ins Thema gekommen. "Auch die Erwartungshaltung vieler Menschen in Deutschland ist, dass wir zu einem "Nur Ja heißt Ja" kommen."

Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Ressort "Politik":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.