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Wladimir Putin: Geleakte Dokumente offenbaren Absturz - Selenskyj warnt Kremlchef vor Protesten

Die Unzufriedenheit mit Wladimir Putin scheint in Russland weiter zu wachsen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky

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  • Vom ukrainischen Geheimdienst geleakte Dokumente zeigen wachsende Unzufriedenheit mit Putin-Partei
  • Wolodymyr Selenskyj warnt den Kremlchef vor einem "erheblichen Anstieg der Proteststimmung"
  • Derweil erleidet Moskau einen weiteren Rückschlag durch eine britische Militäraktion

Lange Zeit schien Wladimir Putins Macht in Russland unantastbar. Doch ausbleibende Erfolge und weitere Rückschläge im Ukraine-Krieg machen den Kremlchef zunehmend angreifbar. Zusätzlich sorgen Internetsperren in der eigenen Bevölkerung für Unmut. Der Absturz für Putin scheint kaum noch aufzuhalten zu sein.

Wladimir Putin verliert Unterstützung: Wolodymyr Selenskyj verweist auf Abwärtstrend für den Kremlchef

Darauf machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Wochenende in den sozialen Medien aufmerksam. Auf Telegram und X (vormals Twitter) veröffentlichte er Bilder mit aktuellen Umfragezahlen. Selenskyj zufolge wurden die Statistiken vom ukrainischen Geheimdienst beschafft. Die geleakten Dokumente zeichnen ein düsteres Bild für den Kreml:

  • "Was die Unterstützung für die regierende Partei Russlands betrifft, so ist ein stetiger Abwärtstrend zu verzeichnen, was bedeutet, dass deutlich mehr Wahlbetrug nötig sein wird", schreibt der ukrainische Präsident.

Gibt es bald mehr Proteste gegen den Kreml in Russland?

Es werde zudem von einem "erheblichen Anstieg der Proteststimmung in russischen Regionen" berichtet. Diese Einschätzungen berücksichtigten noch nicht einmal mögliche Ereignisse in den Sommermonaten, die die Lage in Russland zusätzlich beeinflussen könnten. Für die Zeit kurz vor den russischen Parlamentswahlen im September erwartet Selenskyj noch deutlich "schlechtere Indikatoren" für Putin. "Der völlig berechtigte Druck auf Russland in diesem Krieg wird anhalten und sich verstärken – und er wird nicht allein von uns kommen", so der 48-jährige Staatschef. Die innenpolitische Lage sollte Putin davon überzeugen, dass Frieden notwendig ist.

Putin erleidet nächsten Rückschlag durch Militäraktion gegen russischen Öltanker

Die Veröffentlichung der Geheimdokumente fiel zeitlich mit einer britischen Militäraktion zusammen, wie der "Daily Star" berichtet. Royal-Marine-Kommandos und speziell ausgebildete Beamte der National Crime Agency enterten in einer sechsstündigen Operation einen sanktionierten russischen Öltanker im Ärmelkanal – ein weiterer Rückschlag für Putin.

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/fka/news.de/stg

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