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Wladimir Putin am Ende?: Hunderte Militärfahrzeuge zerstört - weitere Kreml-Verluste

Laut Ukraine - Putins Verlust-Liste wächst und wächst. Bild: dpa/AP/Dmitri Lovetsky

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  • Über 100 russische Militärfahrzeuge laut Ukraine zerstört
  • Neue Zahlen zeigen - Wladimir Putins Verlust-Liste wächst weiter an
  • Kreml kämpft mit Problemen - auch der Kraftstoff wird immer knapper

Kreml-Chef Wladimir Putin hat ein Gesprächsangebot des Ukraine-Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vergangene Woche tunlichst abgeschlagen. Dabei herrscht angesichts aktueller Berichte durchaus Gesprächsbedarf. Selbst Ex-Kreml-Berater schlagen aktuell Alarm:Russland steht vor einem Wendepunkt - und droht, im Zuge des Ukraine-Krieges gehörige Verluste zu machen.

Ukraine-Berater legt desaströse Lage für Wladimir Putin offen

Untermauert wird zumindest die schwierige Lage Russlands von aktuellen Verlust-Berichten seitens der Ukraine. So postet Anton Gerashchenko, ehemaliger stellvertretender Innenminister der Ukraine, aktuell bei X ein Video, welches Putins Schmach nur allzu deutlich macht.

Gravierende Putin-Verluste - 110 russische Militärfahrzeuge in einer einzigen Woche zerstört

Das Video zeigt Drohnen-Angriffe der Ukraine auf russische Militärfahrzeuge. Es ist mit reißerischer Musik untermauert und versetzt Gerashchenkos Worten Nachdruck: "CODE 9.2 hat auch 110 russische Militärfahrzeuge in einer einzigen Woche zerstört", schreibt der Ukraine-Berater bei X.

Und auch Igor Sushko, politischer Aktivist und gebürtiger Ukrainer, ordnet das Front-Geschehen bei X noch mal genauer ein. Auch er postet selbiges Video auf seinem Kanal und schreibt diesbezüglich: "In der vergangenen Woche hat das 475. Sturmregiment der Ukraine (CODE 9.2) 110 russische Militärfahrzeuge zerstört und 67 russische Faschisten bis zu 150 km entfernt mit Drohnenangriffen eliminiert, wobei der Fokus auf der Störung der feindlichen Logistik im Hinterland lag."

1.376.320 russische Soldaten verstarben bisher im Ukraine-Krieg

Laut offiziellen Zahlen der Ukraine habe Russland bisher seit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 rund1.376.320 russische Soldaten verloren. Dem Bericht nach sollen außerdem ...

  • 12.001 Panzer,
  • 24.710 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 104.796 Fahrzeuge und Treibstofftanks,
  • 43.639 Artilleriesysteme,
  • 1.851 Mehrfachraketenwerfer,
  • 1.411 Luftverteidigungssysteme,
  • 436 Flugzeuge,
  • 353 Hubschrauber,
  • 338.327 Drohnen,
  • 1.614 unbemannte Bodenfahrzeuge,
  • 33 Schiffe und Boote
  • sowie zwei U-Boote auf Wladimir Putins bisheriger Verlust-Liste stehen.

Kreml meldet weitere Probleme - auch der Treibstoff wird knapp

Auch wenn Wladimir Putin weiterhin den Ernst der Lage bestreitet, muss auch der Kreml nach und nach immer mehr zugeben, dass es an einigen Stellen eng wird. Die seit Jahren andauernden Gefechte mit der Ukraine sorgen für Engpässe. Vor allem Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen zeigen Wirkung. Erstmals meldete der Kreml aktuell sogar Engpässe bei der Kraftstoffversorgung.In letzter Zeit hätten Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors mit einer Zunahme von feindlichen Angriffen aus der Luft zu kämpfen, "was zu vorübergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von südlichen Regionen führt", hieß es in einer Mitteilung der Behörde bei Telegram.

Ernsthafte Friedensverhandlungen seitens des Kremls gäbe es aktuell dennoch nicht. Auch wenn Wladimir Putin nach und nach immer mehr Verluste verkraften muss.

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/sfx/news.de/dpa

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