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Ukraine-Krieg aktuell: Geheimdienst enthüllt - Putin opferte mehr als eine halbe Million Soldaten

Wladimir Putin soll im Ukraine-Krieg mehr Soldaten verloren haben als bisher angenommen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Maxim Shemetov

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  • Wladimir Putin "geht auf dem Schlachtfeld rückwärts"
  • Kremlchef verliert 300 Soldaten pro Tag - und kommt nicht vorwärts
  • KI-Roboter sollen Verteidigung bei Putin-Angriffen übernehmen

Die Leiterin des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters), Anne Keast-Butler, hat laut "Daily Mail" eine entsetzliche Bilanz des Ukraine-Kriegs gezogen. In ihrer ersten jährlichen Grundsatzrede verkündete sie, dass Wladimir Putin beinahe eine halbe Million Soldaten in dem Konflikt verloren habe.

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Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin "geht auf dem Schlachtfeld rückwärts"

Es ist das erste Mal, dass ein GCHQ-Chef derartige Zahlen öffentlich bekanntgibt. Die Enthüllung dürfte als klare Botschaft an den Kreml verstanden werden. Keast-Butler formulierte es in ihrer Rede deutlich:

  • "Putin geht auf dem Schlachtfeld rückwärts, neue Geheimdienstinformationen zeigen, dass seit Beginn des Konflikts fast eine halbe Million russischer Soldaten getötet wurden."

Die Zahlen übertreffen frühere Einschätzungen bei Weitem. Erst Anfang Mai hatte das in Washington ansässige Centre for Strategic and International Studies die Verluste noch auf 350.000 beziffert. Die aktuellen Erkenntnisse des britischen Nachrichtendienstes liegen somit deutlich darüber.

Wladimir Putin verliert 300 Soldaten pro Tag - und kommt nicht vorwärts

Seit dem Einmarsch Moskaus in die Ukraine am 24. Februar 2022 bedeuten die Verluste einen Durchschnitt von mehr als 300 getöteten russischen Soldaten täglich. Die schiere Dimension dieser Zahlen verdeutlicht das Ausmaß der militärischen Katastrophe für Russland.

  • Die GCHQ-Chefin machte keine Angaben zu den ukrainischen Verlusten.
  • Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte diese im Februar zuletzt auf 55.000 geschätzt.

Allerdings: Trotz der enormen Verluste gelingt es Russland nicht, entscheidende militärische Erfolge in der Ukraine zu erzielen. Gleichzeitig verstärke der Kreml seine hybriden Angriffe gegen Großbritannien, wie Keast-Butler in ihrer Rede betonte.

KI-Roboter sollen Verteidigung bei Putin-Angriffen übernehmen

In ihrer Antrittsrede kündigte Keast-Butler revolutionäre Pläne für die Cybersicherheit des Vereinigten Königreichs an. GCHQ entwickelt derzeit ein weltweit einzigartiges System aus künstlicher Intelligenz zur Abwehr digitaler Angriffe. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll ein Netzwerk speziell trainierter Algorithmen entstehen.

Diese automatisierten Systeme sollen Gefahren für Unternehmen eigenständig aufspüren können. Anschließend kommunizieren sie direkt mit den firmeneigenen KI-Strukturen, um Attacken selbstständig zu stoppen.

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