Donald Trump: Peinliche Verwechslung vor laufender Kamera - und niemand stoppt ihn
Donald Trump hat bei einer Kabinettssitzung Venezuela und den Iran verwechselt. Bild: picture alliance/dpa/FR172324 AP | Ryan Murphy
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
28.05.2026 08.00
- Donald Trump irritiert mit peinlicher Verwechslung bei Kabinettssitzung
- Donald Trump macht offensichtlichen Fehler immer wieder - keiner stoppte ihn
- Donald Trump mit neuem Aussetzer: Spott und Besorgnis im Netz
- Donald Trump verwechselte zuletzt Iran und Taiwan
So wird Donald Trump die Diskussionen um seinen geistigen Zustand wohl nicht los. Der US-Präsident verwechselte während einer live im Fernsehen übertragenen Kabinettssitzung Iran und Venezuela. Der Trump sprach im Oval Office über die angespannte Lage im Nahen Osten und den US-Konflikt mit dem Iran, verwendete dabei jedoch durchgehend den Namen des südamerikanischen Staates. Videos bei Instagram dokumentieren die Szene.
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Donald Trump irritiert mit peinlicher Verwechslung bei Kabinettssitzung
Offensichtlich wollte der Präsident die militärischen Zerstörungen beschreiben, welche die USA dem Iran zugefügt haben - etwas, womit er sich in der Vergangenheit wiederholt gebrüstet hatte.
- "Trotz des Konflikts mit Venezuela, das keine Marine mehr hat, keine Luftwaffe mehr hat, keine Menge Leute mehr hat, die das Land an sehr schlechte Orte führten", erklärte Trump.
Trump korrigierte seinen Fehler zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen fuhr er fort:
- "Ihre Führung ist weg. Ihr Zweiter ist weg. Wir haben es mit der Hälfte ihrer dritten Ebene zu tun, da auch die Hälfte ihrer dritten Ebene verschwunden ist."
Donald Trump macht offensichtlichen Fehler immer wieder - keiner stoppte ihn
Bemerkenswert an dem Vorfall war, dass Trump weder zusammenzuckte noch seinen Irrtum richtigstellte. Er referierte weiterhin zu Venezuela, während er offenkundig die militärischen Schläge gegen den Iran meinte. An anderen Stellen der Sitzung nannte der Präsident das korrekte Land. Er behauptete, Kriegsminister Pete Hegseth werde Iran "erledigen".
Was besonders auffällig war: Kein Kabinettsmitglied stoppte oder korrigierte Donald Trump. Aus seiner eigenen Regierung kam kein Hinweis auf seine Verwechslung. Stattdessen blickte Außenminister Marco Rubio, der direkt neben ihm saß, seelenruhig dabei zu, wie Trump immer wieder den falschen Namen nannte.
Donald Trump mit neuem Aussetzer: Spott und Besorgnis im Netz
Die Aufnahme der Kabinettssitzung verbreitete sich rasend schnell in sozialen Netzwerken. Instagram-Nutzer bezeichneten den Vorfall als "alarmierend" und sahen darin einen weiteren Hinweis auf einen kognitiven Abbau des Präsidenten.
- "Hat er nicht gestern gesagt, er habe einen Kohärenztest bestanden?", fragte ein Nutzer. Ein anderer schrieb: "Das nennt man Alzheimer. Niemand in diesem Alter sollte Präsident sein."
- Weitere Kommentare reichten von sarkastischem Humor bis zu ernsthaften Forderungen. "Er sollte es einfach Iransuela nennen", spottete jemand. "Es ist fast so, als wüsste er nicht, wovon er spricht", bemerkte ein anderer. Einige forderten sogar ein Amtsenthebungsverfahren.
- Ein Nutzer kommentierte ironisch: "Zu seiner Verteidigung, Iran und Venezuela liegen ja GRUNDSÄTZLICH direkt nebeneinander, also würde jeder denselben Fehler machen." Die geografische Realität - die Länder trennen mehr als 12.000 Kilometer - machte den satirischen Unterton deutlich.
Donald Trump: "Alles perfekt" trotz wachsender Sorgen
Was es für Trump in den Augen vieler Kritiker besonders peinlich macht: Nur zwei Tage vor der peinlichen Verwechslung hatte sich Donald Trump im Walter Reed National Military Medical Center einer routinemäßigen Gesundheitsuntersuchung unterzogen. Es handelte sich um seinen dritten medizinischen Termin innerhalb von nur 13 Monaten. Unmittelbar nach Abschluss der Untersuchung meldete sich der Präsident über Truth Social zu Wort und verkündete seine angeblich "perfekten" Ergebnisse.
Donald Trump verwechselte zuletzt Iran und Taiwan
Die Verwechslung von Iran und Venezuela markiert bereits den zweiten derartigen Aussetzer binnen weniger Tage. In der Woche zuvor hatte Trump Iran mit Taiwan durcheinandergebracht. Beide Vorfälle nähren Spekulationen über Verwirrtheit trotz der jüngsten medizinischen Untersuchung mit angeblich einwandfreien Ergebnissen.
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