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Donald Trump: Ukraine verraten, Nato zerstören - Ex-Mitarbeiter sagt nächsten Trump-Hammer voraus

Ein Ex-Mitarbeiter prophezeit die nächsten Schritte von Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump kennt "keine Grenzen", warnt Ex-Mitarbeiter
  • US-Präsident will Kuba unter Kontrolle bringen
  • Donald Trump könnte Ukraine und Taiwan opfern
  • Wirbel um Trumps Nato-Austritt

Ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der Trump-Administration schlägt Alarm. Miles Taylor, der während Donald Trumps erster Präsidentschaft als Stabschef im Heimatschutzministerium tätig war, warnt eindringlich vor den kommenden Aktionen des US-Präsidenten.

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Donald Trump kennt "keine Grenzen", warnt Ex-Mitarbeiter

Taylor zeigt sich in seinem Meinungsstück besorgt über das Ausmaß der angeblichen Maßnahmen. In einem Beitrag für "iPaper" legt er dar, dass Trump möglicherweise Allianzen zerbrechen, Verbündete verraten und sich in demokratische Prozesse anderer Nationen einmischen könnte. Er prognostiziert vier chaotische Schritte, die Amerika und seine Partner erschüttern könnten.

  • "Es gibt keine Grenzen, wie weit er gehen könnte", warnt der ehemalige Regierungsbeamte.

Donald Trump könnte Kuba unter Kontrolle bringen

Taylor sieht die Karibik-Insel Kuba als vorrangiges Ziel. Der ehemalige Regierungsbeamte erklärt, die Insel befinde sich bereits in Trumps Fokus. Falls der Präsident nicht noch in diesem Jahr versuche, Kuba einzunehmen, werde er nach den Zwischenwahlen mit großer Sicherheit dort seine Macht demonstrieren.

  • Die gesamte lateinamerikanische Region stehe vor wachsenden Spannungen. Venezuela markiere lediglich den Anfang, nicht das Ende amerikanischer Interventionen, so Taylor. Mexiko sowie weitere zentralamerikanische Staaten, die als Durchgangsländer für Migration dienen, seien ins Fadenkreuz geraten.

Besonders alarmierend: Trump habe bereits die Aktivitäten des Geheimdienstes CIA in der Region intensiviert. Taylor wiederholt seine Warnung, dass niemand vorhersagen könne, wie weit der Präsident bei seinen Plänen gehen werde. Die Eskalation in Lateinamerika scheine unvermeidbar.

Donald Trump könnte Ukraine und Taiwan opfern

Taylor befürchtet außerdem, dass Donald Trump strategische Partner zugunsten autoritärer Regime verraten könnte. Der US-Präsident werde die hart erkämpften Interessen der Ukraine an Russland ausliefern, prognostiziert der Ex-Insider. Die Ukraine drohe zum Spielball amerikanisch-russischer Verhandlungen zu werden.

Auch Taiwan sieht Taylor in akuter Gefahr. Trump könnte einen Deal aushandeln, um Chinas Bestrebungen zur Übernahme Taiwans zu ignorieren, warnt er. Möglicherweise sei eine solche Vereinbarung bereits heimlich getroffen worden, spekuliert Taylor.

Donald Trump könnte aus der Nato austreten

Die transatlantische Allianz stehe vor ihrer größten Krise. Taylor hatte bereits früher gewarnt, dass Trump seine Drohungen zum Nato-Austritt wahrmachen werde. Entweder werde Trump die USA komplett aus der Nato nehmen oder das Bündnis zugunsten einer Trump-zentrierten Alternative verkümmern lassen. Taylor vermutet die Ankündigung einer Alternative nach dem Vorbild von Trumps "Friedensrat". Das traditionelle Verteidigungsbündnis könnte damit Geschichte sein.

Donald Trump könnte sich in Wahlen bei Verbündeten einmischen

Der ehemalige Stabschef erwartet weiterhin, dass sich Donald Trump aktiv in die innenpolitischen Angelegenheiten verbündeter Nationen einmischen wird. Ziel sei es, in ausländischen Hauptstädten Regierungen zu installieren, die ihm wohlgesonnen sind. Taylor verweist konkret auf Großbritanniens rechtspopulistische Partei Reform UK als Beispiel. Die von Nigel Farage angeführte Partei vertrete ähnliche restriktive Migrationspolitik, wie Trump sie durchsetzen wolle. Der Präsident könnte solche politischen Kräfte in verbündeten Staaten gezielt fördern.

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