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Donald Trump: China-Iran-Geschäfte über Emirate lösen in den USA Alarmstimmung aus

Berichte über geheime China-Iran-Geschäfte sorgen für Alarmstimmung Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Technik und mögliche Rüstungsgüter sollen heimlich geliefert worden sein
  • Emirate geraten wegen mutmaßlicher Umgehung von Sanktionen in den Fokus
  • USA beobachten Chinas wachsenden Einfluss im Nahen Osten mit Sorge

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Neue Enthüllungen über mutmaßliche Lieferungen aus China an den Iran sorgen international für Unruhe. Dabei geht es nicht nur um Kommunikationstechnik, sondern offenbar auch um militärisch nutzbare Komponenten, Drohnentechnik und Treibstoffe. Die Geschäfte sollen teilweise über die Vereinigten Arabischen Emirate abgewickelt worden sein.

Iran soll Technik aus China über Umwege erhalten haben

Laut "Merkur" sollen die iranischen Revolutionsgarden moderne Satellitenkommunikation aus China bezogen haben. Die Lieferungen seien demnach über Firmenstrukturen und Handelswege in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelaufen. Experten warnen schon länger davor, dass Freihandelszonen im Nahen Osten genutzt werden könnten, um Sanktionen zu umgehen und sensible Technologien verdeckt weiterzuleiten.

China baut Einfluss im Nahen Osten offenbar weiter aus

Sicherheitsexperten beobachten seit Jahren, dass China seine Beziehungen zum Iran zunehmend vertieft. Während Russland durch den Ukraine-Krieg militärisch und wirtschaftlich stärker gebunden ist, könnte Peking die Gelegenheit nutzen, seinen Einfluss in der Region auszubauen. Analysten gehen davon aus, dass China den Iran nicht nur als geopolitischen Partner betrachtet, sondern auch als wichtigen Energielieferanten. Vor allem iranisches Öl spielt für die chinesische Wirtschaft offenbar eine bedeutende Rolle. Berichten zufolge stammen große Teile der iranischen Ölexporte inzwischen aus Geschäften mit China und das trotz internationaler Sanktionen.

US-Geheimdienste beobachten mögliche Waffenlieferungen

Nach Informationen aus den USA sollen Geheimdienste bereits seit Monaten mögliche chinesische Waffenlieferungen an den Iran prüfen. Im Raum stehen unter anderem schultergestützte Flugabwehrsysteme, sogenannte MANPADS. Diese Waffen gelten als gefährlich für niedrig fliegende Kampfjets und Hubschrauber. Außerdem gibt es Hinweise auf Lieferungen von Chemikalien, Raketentreibstoff und Bauteilen für die iranische Rüstungsindustrie.

Konkrete Beweise wurden bislang allerdings nicht öffentlich präsentiert.

Sorge vor neuem Machtblock gegen die USA

In Washington wächst rund um Donald Trump unterdessen die Sorge vor einer engeren Zusammenarbeit zwischen China und dem Iran. Mehrere US-Analysten sehen darin einen strategischen Versuch, den amerikanischen Einfluss im Nahen Osten zurückzudrängen. Vor allem die Kombination aus Energiepartnerschaft, Technologietransfer und möglicher Militärhilfe gilt als problematisch. Beobachter warnen davor, dass sich daraus langfristig ein neuer geopolitischer Machtblock entwickeln könnte.

China verfolgt offenbar eigene Interessen

Experten betonen jedoch, dass Peking vor allem wirtschaftliche Ziele verfolgt. China wolle in erster Linie stabile Öl-Lieferungen sichern und größere Konflikte vermeiden, die den Welthandel gefährden könnten. Deshalb gilt das Verhältnis zwischen beiden Staaten trotz enger Zusammenarbeit auch als kompliziert. Denn China versucht offenbar weiterhin, direkte Konfrontationen mit den USA und Donald Trump zu vermeiden. Dennoch zeigen die aktuellen Berichte, wie eng die Beziehungen zwischen Peking und Teheran inzwischen geworden sein könnten.

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