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Melania Trump bricht ihr Schweigen: First Lady schlägt gegen "Feigling" zurück - jetzt sollen Köpfe rollen

Melania Trump hat Jimmy Kimmel als "Feigling" attackiert – nur Tage nachdem der Komiker sie als "baldige Witwe" verspottete und ein Schütze beim White House Correspondents' Dinner das Feuer eröffnete. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden

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  • Melania Trump schießt nach Spott von US-Comedian Jimmy Kimmel scharf zurück
  • Late-Night-Moderator sprach von First Lady als "baldige Witwe" - Ehefrau von Donald Trump platzt der Kragen
  • Präsidentengattin rechnet mit "Feigling" Jimmy Kimmel ab und fordert Konsequenzen

Die First Lady der Vereinigten Staaten hat am Morgen des 27. April 2026 heftig gegen den Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel ausgeteilt. In einem Beitrag auf X bezeichnete Melania Trump den Komiker als "Feigling", der sich hinter dem Sender ABC verstecke.

Melania Trump platzt der Kragen: First Lady rechnet mit "Feigling" Jimmy Kimmel ab

"Kimmels hasserfüllte und gewalttätige Rhetorik zielt darauf ab, unser Land zu spalten", schrieb sie. Seine Aussagen über ihre Familie seien keine Komik, sondern "ätzend" und würden "die politische Krankheit in Amerika vertiefen".

Ehefrau von Donald Trump will Köpfe rollen sehen und fordert Konsequenzen

Die First Lady forderte den Sender zum Handeln auf: "Es ist Zeit, dass ABC Stellung bezieht." Menschen wie Kimmel sollten nicht die Möglichkeit haben, jeden Abend Hass in amerikanische Haushalte zu tragen. Sie fragte, wie oft die Führung von ABC Kimmels "abscheuliches Verhalten" noch dulden werde.

Jimmy Kimmel macht sich über Melania Trump als "baldige Witwe" lustig

Auslöser für Melanias Wutausbruch war ein Auftritt Kimmels bei seiner eigenen Parodie-Veranstaltung zum White House Correspondents' Dinner am 23. April. Dort hatte der Moderator die First Lady direkt angesprochen und gespottet: "Mrs. Trump, Sie haben dieses Strahlen wie eine erwartungsvolle Witwe." Kimmel legte nach und machte sich über Melanias Geburtstag lustig, den Donald Trumps Gattin am 26. April feierte. Sie werde zu Hause feiern "wie immer – aus dem Fenster schauen und flüstern: Was habe ich getan?"

Nur zwei Tage später eröffnete ein Schütze beim echten Correspondents' Dinner das Feuer, bei dem Präsident Donald Trump erstmals während seiner Amtszeit persönlich anwesend war. Die zeitliche Nähe zwischen Kimmels Witwen-Witz und dem Anschlagsversuch verstärkte die Kritik an dem Komiker erheblich.

Schüsse beim Trump-Dinner in Washington rücken Jimmy Kimmels Scherz in ein anderes Licht

Am Abend des 25. April (Ortszeit) verwandelte sich der Ballsaal des Washington Hilton in einen Schauplatz des Schreckens. Noch bevor die Gäste ihre Vorspeisen anrühren konnten, stürmten Secret-Service-Agenten den Raum nach einer Serie lauter Geräusche. Der 31-jährige Cole Tomas Allen hatte die Sicherheitskontrolle durchbrochen und wurde von Einsatzkräften überwältigt. Überwachungsaufnahmen zeigen, wie der bewaffnete Angreifer an der Security vorbeirannte. Trump und Melania wurden umgehend in Sicherheit gebracht.

Im Saal befanden sich neben führenden Journalisten auch Hollywood-Prominente sowie Kabinettsmitglieder wie Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio. Der Vorfall ereignete sich ausgerechnet in jenem Hotel, in dem 1981 Präsident Ronald Reagan angeschossen wurde – eine historische Parallele, die den Anwesenden nicht entging.

"Böse" und "geschmacklos" – Jimmy Kimmel löst Welle der Empörung in sozialen Medien aus

Die Reaktionen auf Kimmels Auftritt fielen vernichtend aus. Larry O'Connor, Redakteur des konservativen Portals Townhall, nannte den Komiker einen "gebrochenen Mann" und wandte sich direkt an Disney: "Ihr habt ein Problem." Andere Nutzer gingen noch weiter. "Kimmel ist tatsächlich schlimmer als die anderen Komiker. Man sieht den brodelnden Hass auf Trump in seinem Gesicht", schrieb ein User auf X. Ein weiterer kommentierte: "Das ist nicht einmal von Natur aus lustig. Man muss gestört sein, um darüber zu lachen. Er ist nicht gebrochen. Er ist böse." Der politische Kommentator Link Lauren warf den Mainstream-Medien vor, jahrelang Spaltung und Hass geschürt zu haben. Nach dem Vorfall beim Dinner wollten sie nun plötzlich schockiert tun.

Donald Trump bricht sein Schweigen nach mutmaßlichem Attentat in Washington

Nur zwei Stunden nach dem Vorfall wandte sich der Präsident – noch immer im Smoking gekleidet – an die Öffentlichkeit. "Wenn man Einfluss hat, gehen sie auf einen los", erklärte Trump kämpferisch. Die Ermittler gingen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handele. "Wir werden nicht zulassen, dass irgendjemand unsere Gesellschaft übernimmt."

Ein Secret-Service-Agent wurde bei dem Zwischenfall angeschossen, befindet sich jedoch auf dem Weg der Besserung. Trump berichtete, der Beamte sei aus nächster Nähe mit einer sehr starken Waffe getroffen worden, doch die Schutzweste habe ihren Dienst getan. Er habe persönlich mit dem Agenten gesprochen. Das Weiße Haus kündigte an, das Dinner innerhalb von 30 Tagen neu anzusetzen – "größer und besser" als geplant.

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