Friedrich Merz: Verheerender Umfrage-Knall - so schlimm stand es noch nie um den Kanzler
Kanzler Merz stürzte auf einen historischen Tiefpunkt. Bild: picture alliance/dpa | Swen Pförtner
Erstellt von Franziska Kais
12.04.2026 13.35
- Unerwarteter Umfrage-Hammer für Friedrich Merz
- Bundeskanzler stürzt auf historischen Tiefpunkt
- Merz-Regierung kassiert Schlappe: selbst eigene Wähler wenden sich ab
- AfD stärkste Kraft vor der Union
Es sind alarmierende Zahlen. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für"Bild" zeigt, dass Friedrich Merz und sein Kabinett in ihrer bisher schwersten Krise stecken. Kurz vor dem anstehenden Koalitionsgipfel in der Villa Borsig erreichen die Zustimmungswerte für den Bundeskanzler und sein Regierungsbündnis historische Tiefstände.
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Verheerender Umfrage-Hammer für Friedrich Merz
Laut der aktuellen Insa-Umfrage bewerten 70 Prozent der Befragten die Arbeit von Friedrich Merz negativ. Ein bitterer Rekord seit seinem Amtsantritt am 6. Mai 2025. Lediglich 21 Prozent zeigen sich zufrieden. Noch verheerender fällt das Urteil über die Koalition aus CDU, CSU und SPD aus: 73 Prozent der Befragten äußern sich unzufrieden mit der Regierungsarbeit. Nur jeder Fünfte unterstützt den politischen Kurs von Schwarz-Rot.
Merz-Regierung kassiert Schlappe: selbst eigene Wähler wenden sich ab
Besonders alarmierend für die Regierungsparteien: Selbst in den eigenen Reihen schwindet der Rückhalt dramatisch. Unter den SPD-Wählern zeigen sich 69 Prozent unzufrieden mit der Arbeit der Koalition. Bei den Anhängern von CDU und CSU liegt dieser Wert bei 56 Prozent.
Umfrage offenbart: Kanzler Merz überzeugt nur jeden zweiten Unionswähler
Auch der Kanzler persönlich kann seine Basis kaum noch überzeugen. Gerade einmal 49 Prozent der Unionswähler bewerten die Amtsführung von Friedrich Merz positiv. Heißt: nicht einmal jeder Zweite steht mehr hinter ihm. Bei den Sozialdemokraten fällt das Urteil noch härter aus: Nur 28 Prozent der SPD-Anhänger sind mit Merz zufrieden. Unbeliebt ist der CDU-Chef vor allem in Ostdeutschland. Dort äußern sich ganze 80 Prozent unzufrieden mit dem Bundeskanzler.
Knallhart-Urteil von Insa-Chef Binkert: Keine Trendwende für Merz in Sicht
Insa-Chef Hermann Binkert sieht wenig Hoffnung auf Besserung. "Selbst die Wähler der Regierungsparteien sind mehrheitlich unzufrieden mit der Bundesregierung", erläutert der Meinungsforscher. "Und selbst der Bundeskanzler überzeugt nur noch jeden zweiten Unionswähler." Seine Prognose fällt düster aus: "Es ist unwahrscheinlich, dass es dem Kanzler und der Koalition gelingt, diesen Trend grundsätzlich zu drehen."
AfD aktuell stärkste Kraft - Rechtsaußen-Partei würde Bundestagswahl gewinnen
Besonders prekär: Würde heute gewählt, wäre die AfD mit 26 Prozent stärkste Kraft im Bundestag hinter der Union (25 Prozent). Die Regierungsparteien Union und SPD würden gemeinsam nur noch 39 Prozent der Stimmen erreichen. Zwar konnte die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Von einer parlamentarischen Mehrheit ist das schwarz-rote Bündnis dennoch weit entfernt.
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