Donald Trump: Neue Attacke aus Washington - US-Präsident wirft Iran Täuschung und Verstöße vor
Donald Trump: Streit um Straße von Hormus spitzt sich zu Bild: picture alliance/dpa/AP Pool | Alex Brandon
Erstellt von Mia Lada-Klein
10.04.2026 08.10
- Streit um Öffnung der Straße von Hormus
- Donald Trump wirft Iran "unredliches" Verhalten vor
- Nato und Verbündete geraten ebenfalls in die Kritik
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US-Präsident Donald Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen den Iran. Aus seiner Sicht halte sich Teheran nicht an die vereinbarte Waffenruhe, insbesondere nicht an die zugesagte Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr. Die Meerenge gilt als zentrale Route für den globalen Öl- und Gastransport.
Trump äußerte sich auf seiner Plattform Truth Social deutlich und warf dem Iran vor, sich beim Transit von Tankern "sehr schlecht" zu verhalten. Dieses Vorgehen könne man sogar als "unredlich" bezeichnen, so der US-Präsident. Zugleich betonte er, dass dies nicht dem entspreche, was ursprünglich vereinbart worden sei.
Vorwurf von Donald Trump: Gebühren für Tanker sorgen für neuen Streit
Zusätzliche Spannungen entstehen "oe24" zufolge durch Berichte, wonach der Iran Gebühren für die Durchfahrt von Öltankern erheben soll. Trump reagierte darauf mit scharfen Worten und forderte ein sofortiges Ende dieser Praxis. Sollte Teheran daran festhalten, müsse dies umgehend gestoppt werden, warnte er. Bereits zuvor hatte der US-Präsident entsprechende Hinweise aufgegriffen und öffentlich Druck aufgebaut. Nach seiner Darstellung steht die vereinbarte Öffnung der Meerenge damit erneut infrage, obwohl sie ein zentraler Bestandteil der Waffenruhe gewesen sei.
Energiefluss durch wichtige Meerenge weiter eingeschränkt
Die Lage rund um die Straße von Hormus bleibt weiterhin angespannt. Nach früheren militärischen Auseinandersetzungen war die Route zeitweise blockiert worden, wodurch der Transport von Öl und Flüssiggas aus dem Persischen Golf nahezu zum Erliegen kam. In der Folge stiegen die Preise am Weltmarkt deutlich an. Zwar wurde zuletzt eine befristete Waffenruhe vereinbart, doch nur wenige Schiffe nutzen die Passage derzeit. Beobachter sehen darin ein Zeichen dafür, dass die Umsetzung der Vereinbarungen weiterhin stockt.
Gespräche in Islamabad sollen Eskalation verhindern
Während die Spannungen zunehmen, sind laut "Focus" in Islamabad neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran geplant. Ziel der Gespräche ist eine längerfristige Stabilisierung der Lage und ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen. Im Mittelpunkt dürfte dabei auch die Zukunft der Straße von Hormus stehen. Der Streit um Gebühren, Durchfahrtsrechte und Kontrolle der Meerenge gilt als einer der zentralen Konfliktpunkte, der eine dauerhafte Lösung bislang erschwert.
Unabhängig von der Iran-Debatte kritisierte Trump auch westliche Partner. Auf Truth Social schrieb er: "Keiner dieser Leute, einschließlich unserer eigenen, sehr enttäuschenden Nato-Mitglieder, verstand irgendetwas, solange kein Druck auf sie ausgeübt wurde!!!"
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