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Donald Trump droht Demütigung: US-Militär erwägt Befehlsverweigerung nach Trumps Polter-Drohung

Donald Trump droht infolge seiner massiven Drohungen gegen den Iran ein massiver Rückschlag: Verweigert ihm das US-Militär den Gehorsam? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trumps stellt Knallhart-Ultimatum an den Iran
  • US-Militär erwägt offenbar Befehlsverweigerung laut Ex-General
  • "Kann keinen unrechtmäßigen Befehl befolgen": Lässt die US-Armee Donald Trumps Rache-Plan platzen?

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen kritischen Punkt erreicht. Präsident Donald Trump stellte der iranischen Regierung am 6. April ein drastisches Ultimatum, das in der Nacht auf den 8. April um 02.00 Uhr deutscher Zeit abläuft: Sollte der Iran die Straße von Hormus nicht wie gefordert wieder für den Schiffsverkehr freigeben, droht Trump mit massiven Militärschlägen gegen die iranische Infrastruktur.

Trump-Ultimatum an den Iran läuft ab - US-Präsident droht mit "vollständiger Vernichtung"

Brücken und Kraftwerke des Landes stünden im Visier der US-Streitkräfte. Der Präsident warnte, die Angriffe würden den Iran ins "Steinzeitalter" zurückversetzen. Mit der Blockade der strategisch bedeutsamen Meerenge hatte der Iran auf die US-amerikanisch-israelischen Luftangriffe auf Teheran Ende Februar reagiert, seitdem tobt der Iran-Krieg ohne Aussicht auf Beilegung des Konfliktes.

Donald Trump droht massiver Rückschlag: US-Militär erwägt Befehlsverweigerung

Inmitten der eskalierenden Krise erhebt ein pensionierter US-General schwere Vorwürfe. Mark Hertling äußerte sich am 6. April im Podcast "Deadline: White House" des Senders MS Now. Dort behauptete er, dass Befehlshaber der US-Streitkräfte darüber nachdenken würden, Trumps Anordnungen im Iran-Konflikt nicht zu befolgen. Der ehemalige General verwies auf seine 40-jährige Erfahrung als Soldat und Truppenführer. "Aber man ist auch den Soldaten unter seinem Kommando gegenüber loyal", erklärte Hertling laut "Daily Express". Die Kommandeure würden sich sagen: "Ich kann keinen unrechtmäßigen Befehl befolgen, ich kann keine Dinge anordnen, von denen ich weiß, dass sie absolut falsch sind."

Trumps vulgäre Drohung auf Social Media schürt Unmut in der US-Armee

Bereits einen Tag vor dem Ultimatum hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social eine unmissverständliche Botschaft an Teheran gerichtet. In drastischen Worten forderte er die Aufhebung der Blockade: "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben." Gleichzeitig betonte der Präsident, dass ihm die Situation kein Vergnügen bereite. "Gott gefällt nicht, was passiert. Mir gefällt nicht, was passiert. Alle sagen, ich genieße das. Ich genieße das nicht", erklärte Trump.

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/news.de/stg

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