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Donald Trump komplett ungezügelt: Demenz-Symptome bei "The Don" immer schlimmer - Ende der Amtszeit näher als gedacht?

Ein früherer US-General zeigte sich angesichts Donald Trumps jüngsten Wutausbruchs fassungslos und äußerte Sorge, der US-Präsident werde aufgrund geistiger Probleme seine zweite Amtszeit nicht vollenden können. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Wie krank ist Donald Trump?
  • Ex-US-General McCaffrey warnt nach Polter-Post vor Gefahr für die USA
  • Weißes Haus weist Krankheitsgerüchte um US-Präsident scharf zurück

Donald Trumps ungezügelter Truth-Social-Post, in dem der US-Präsident am Osterwochenende mit unflätigen Kraftausdrücken gespickt eine brutale Drohung gegen den Iran aussprach, hallt weiter nach. Nun hat sich mit Barry McCaffrey ein pensionierter US-General zu Wort gemeldet und mit deutlichen Worten klargemacht, Donald Trump sei reif für eine gründliche psychische Untersuchung im Militärkrankenhaus. Befindet sich der US-Präsident bereits so fest im Griff einer Demenz-Erkrankung, dass er die Welt ungebremst in die Apokalypse steuert?

Donald Trump ein Fall für die Klinik? Ex-General erkennt geistigen Verfall wie bei Demenzpatienten

Bei einem Auftritt in der Sendung "Morning Joe" äußerte sich Ex-General McCaffrey höchst besorgt über den mentalen Zustand des Präsidenten. McCaffrey bezeichnete Trumps Posting als "Gotteslästerung am Ostertag" und verglich es mit dem "Sundowner-Syndrom bei einem älteren Mann". Der Begriff beschreibt typischerweise Verwirrtheitszustände, die bei Demenzpatienten in den Abendstunden auftreten. Der General zeigte sich bestürzt über die Drohungen und Kraftausdrücke in Trumps Nachricht, die sich gegen den Iran richtete.

Pensionierter General schlägt Alarm: Zügelloser US-Präsident stürzt die USA in den Abgrund

McCaffrey verdeutlichte seine Bedenken mit einem drastischen Vergleich: Hätte ein Oberstleutnant eine solche Aussage in einer E-Mail an seinen Vorgesetzten im Pentagon verfasst, "hätten wir ihn buchstäblich aus dem Gebäude geführt und ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus geschickt", erklärte er gegenüber Moderator Jonathan Lemire.

Der pensionierte General sieht die Vereinigten Staaten in einer gefährlichen Lage. "Ich kann mir nicht vorstellen, wie wir zwei weitere Jahre mit Trump als Oberbefehlshaber überstehen sollen", warnte er. Nur zwei Personen könnten rechtmäßige Befehle an die Streitkräfte erteilen – der Präsident und der Verteidigungsminister. McCaffrey bezeichnete sowohl Donald Trump als auch Pete Hegseth als "instabile Figuren" und sprach von einem "echten Problem" für das Land:

  • "Strategisch gesehen sitzen wir in der Klemme und es ist offensichtlich, dass Präsident Trump verzweifelt ist und hilflos um sich schlägt."
  • "Die Iraner bluffen nicht und deshalb befinden wir uns in einer erheblichen Notlage."
  • "Wir werden ihr Atomprogramm nicht mit Luftangriffen unter Kontrolle bringen oder das Regime mit Luftangriffen stürzen, auch die Straße von Hormus können wir so nicht öffnen."
  • "Die Führung unseres Landes weiß also nicht, was sie tut. Wo bleibt die Verurteilung dieser Taten im Kongress?

Weißes Haus weist Gerüchte um Donald Trumps geistige Gesundheit scharf zurück

Die Trump-Administration reagierte am Ostersonntag mit einer deutlichen Stellungnahme auf die Spekulationen. In einer offiziellen Mitteilung bezeichnete das Weiße Haus die Berichte über eine angebliche "Gesundheitskrise" als "bösartige, erfundene Verschwörungstheorien". Trumps Regierung warf "den wahnsinnigen Linken" vor, diese Gerüchte zu verbreiten, während der Präsident im Oval Office und im Situation Room eine komplexe Militäroperation im Iran geleitet habe. Liberale Medien hätten "Internet-Klatsch" zu Schlagzeilen gemacht und dabei Trumps "eiserne Führung" sowie den "triumphalen Erfolg" der amerikanischen Truppen ignoriert.

Donald Trump lässt sich trotz Pöbel-Ultimatum für Rettungsmission für Kampfjetpilot feiern

Das Weiße Haus verwies zur Untermauerung seiner Position auf eine Such- und Rettungsmission, die amerikanische Spezialkräfte tief im iranischen Territorium durchgeführt hätten. Die Administration beschrieb den Einsatz als eine der "kühnsten und komplexesten militärischen Rettungsoperationen der modernen amerikanischen Geschichte".

Während dieser Operation hätten "Amerikas Elite-Kämpfer" mit "tödlicher Präzision" agiert, so die Regierungsmitteilung. Das Weiße Haus kritisierte scharf, dass "zusammenbrechende liberale Medien" Internet-Gerüchte zu Titelgeschichten gemacht hätten, anstatt über den militärischen Erfolg zu berichten. Die Spekulationen über Trumps Gesundheit seien von "extremen Randgruppen" in sozialen Medien befeuert worden.

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