Donald Trump: Zu wenig Applaus - Präsident geht auf Medien los
Donald Trump geht erneut auf Medien los Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Mia Lada-Klein
14.03.2026 14.18
- Trump wirft Medien mangelnde Berichterstattung über Militäraktionen vor
- US-Angriffe auf strategische Ziele im Persischen Golf sorgen für Eskalationsängste
- Weitere Kriegsschiffe sollen in die Region verlegt werden
Mit scharfen Worten hat sich US-Präsident Donald Trump erneut öffentlich zu Wort gemeldet. Auf seiner Plattform Truth Social kritisierte er Medienberichte über die militärische Lage im Konflikt mit dem Iran und stellte eigene Erfolge besonders heraus.
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Donald Trump wirft Medien mangelnde Berichterstattung vor
In seinem Beitrag beklagte Trump, dass große Teile der Presse angeblich nicht ausreichend über militärische Fortschritte der USA berichten würden. Er erklärte, der Iran sei bereits geschwächt und strebe Verhandlungen an.
Zugleich betonte er, ein mögliches Abkommen müsse seinen Bedingungen entsprechen. Beobachter bewerten solche Aussagen als Teil seiner bekannten Kommunikationsstrategie, politische Entwicklungen öffentlich zugespitzt darzustellen.
Massive Luftangriffe auf strategische Insel gemeldet
Parallel dazu wurden neue Details zu militärischen Aktionen im Persischen Golf bekannt. Laut Trump habe die US-Armee umfangreiche Angriffe auf die iranische Insel Charg durchgeführt. Ziel seien vor allem militärische Einrichtungen gewesen.
Die Insel gilt als bedeutender Umschlagplatz für iranische Ölexporte. "taz" zufolge blieb die dortige Energieinfrastruktur jedoch weitgehend unbeschädigt. Der Iran reagierte mit Drohungen und warnte vor möglichen Gegenmaßnahmen.
Spannungen im Persischen Golf verschärfen sich
Die strategisch wichtige Straße von Hormus steht weiterhin im Fokus internationaler Sicherheitsdebatten. Die Meerenge ist eine zentrale Route für den weltweiten Transport von Öl und Gas.
Trump kündigte an, die US-Marine könne künftig verstärkt Tanker begleiten, um die Durchfahrt zu sichern. Gleichzeitig drohte die iranische Führung mit Angriffen auf Einrichtungen von Unternehmen, die mit den USA kooperieren.
Militärische Präsenz der USA wächst weiter
Medienberichte deuten zudem darauf hin, dass zusätzliche Kriegsschiffe in die Region entsandt werden könnten. Dazu soll auch das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gehören, das über Kampfflugzeuge und mehrere Tausend Marines verfügen kann.
Die Lage im Nahen Osten bleibt damit angespannt. Während Trump seine militärische Strategie verteidigt, warnen Experten vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.
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