Barack Obama den Tränen nahe: Vernichtende Worte an Donald Trump - Ex-Präsident rechnet endlich ab
Der ehemalige Präsident Barack Obama kommt zur öffentlichen Trauerfeier für Reverend Jesse Jackson im Haus der Hoffnung. Der Bürgerrechtler war am 17.Februar 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben. Bild: dpa/AP/Nam Y. Huh
Erstellt von Ines Fedder
07.03.2026 16.08
- Barack Obama richtet vernichtende Worte an die Trump-Regierung
- Schwere Anschuldigungen bei Trauerfeier von Jesse Jackson in Chicago
- Weißes Haus reagiert auf Kritik mit deutlichen Worten über Barack Obama
Bei der Trauerfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler Jesse Jackson hat Ex-Präsident Barack Obama am Freitag in Chicago eine ungewöhnlich scharfe Kritik an der aktuellen politischen Lage in den USA geäußert. In einer emotionalen Ansprache warnte der 64-Jährige vor fortlaufenden Attacken auf die demokratischen Grundpfeiler des Landes.
Barack Obama richtet emotionale Worte an die Bevölkerung
"Jeden Tag wachen wir auf mit einem neuen Angriff auf unsere demokratischen Institutionen, einem weiteren Rückschlag für die Idee der Rechtsstaatlichkeit, einem Verstoß gegen den allgemeinen Anstand", erklärte Obama vor den Hunderten Anwesenden in einer voll besetzten Kirche im Süden Chicagos. Dabei vermied er es, Präsident Donald Trump direkt beim Namen zu nennen. Allen Anwesenden sollte jedoch klar sein, an wen seine Kritik gerichtet ist.
Vorwürfe gegen "Menschen in hohen Ämtern"
Der frühere Präsident richtete schwere Anschuldigungen gegen die aktuelle Regierung. "Menschen in hohen Ämtern" würden die Bevölkerung dazu aufrufen, sich gegenseitig zu fürchten und anzugreifen, so Barack Obama. Manche Amerikaner würden als wichtiger dargestellt als andere.
Ex-Präsident kämpft mit den Tränen - schwer die Hoffnung zu bewahren
Besonders hart ging er mit dem Umgang mit Expertise ins Gericht. "Überall sehen wir, wie Gier und Vorurteile gefeiert werden und wie Schikanen und Spott als Stärke ausgegeben werden, während Wissenschaft und Fachwissen verunglimpft und Unwissenheit, Unehrlichkeit, Grausamkeit und Korruption belohnt werden", kritisierte der 64-Jährige. In solchen Zeiten sei es schwer, die Hoffnung zu bewahren, räumte Obama ein, der während seiner Rede sichtlich mit den Tränen kämpfte.
Weißes Haus schießt scharf zurück
Die Trump-Administration reagierte mit heftiger Kritik auf Obamas Äußerungen, berichtet auch "t-online.de". Sprecher Steven Cheung attackierte den früheren Präsidenten mit deutlichen Worten: "Er ist eine totale Schande bei dem Schaden, den er diesem Land zugefügt hat, und die Geschichte wird nicht gut über ihn urteilen."
Präsident Trump selbst war bei der Gedenkfeier nicht anwesend. Nach Angaben eines Vertreters des Weißen Hauses habe er wegen anderer Termine nicht teilnehmen können. Die scharfe Gegenreaktion der Regierung verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinem demokratischen Vorgänger.
Prominente Trauergäste ehren Bürgerrechtsikone
Neben Obama nahmen auch die ehemaligen Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton sowie Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris an der Zeremonie teil. Die Redner forderten die Anwesenden auf, Jacksons Kampf für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit weiterzuführen.
Jesse Jackson war im vergangenen Monat im Alter von 84 Jahren verstorben. Der Bürgerrechtler hatte sich über Jahrzehnte hinweg für das Wahlrecht und ein Ende der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Nach Angaben der Redner mobilisierte er im Laufe seines Lebens Millionen Menschen und prägte die amerikanische Bürgerrechtsbewegung maßgeblich.
Weitere aktuelle Themen aus den USA lesen Sie hier:
- "Michelle würde sich scheiden lassen" - Ex-Präsident brutal ehrlich
- Obama, Trump und Co. - warum "Aliens" ausgerechnet jetzt ein Thema sind
- 10 Piercings auf einmal - spontane Typveränderung bei der Ex-First-Lady
- Experte spricht von Amtsenthebung - wie Epstein ihn jetzt zu Fall bringt
- Fieser Verdacht gegen die Ex-First-Lady - Fotos erzürnen das Netz