Donald Trump: Schlag gegen den Iran schon am kommenden Samstag?
Donald Trump könnte schon am kommenden Samstag seinen Truppen den entscheidenden Befehl geben. Kommt es zum Krieg im Iran? Bild: dpa/AP/Evan Vucci
Erstellt von Ines Fedder
19.02.2026 10.31
- Donald Trump: Er entscheidet über den Krieg im Iran
- Militärschlag laut Berichten schon nächste Woche möglich
- Iran-Konflikt weitet sich aus: Keine Einigung bei Gesprächen in Genf
- Atombestrebungen des Iran stoßen weiter auf Widerstand
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen kritischen Punkt erreicht. Nach Informationen von CBS News haben hochrangige Sicherheitsberater US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass das Militär bereits am Samstag zu Angriffen auf den Iran bereit wäre. Eine endgültige Entscheidung hat Donald Trump jedoch noch nicht getroffen.
Trump-Sprecherin Leavitt: Viele Argumente für einen Angriff des Irans
Das Weiße Haus wägt derzeit die Risiken einer Eskalation gegen die politischen und militärischen Folgen einer Zurückhaltung ab. Regierungssprecherin Karoline Leavitt betonte, es gebe viele Argumente für einen Angriff, gleichzeitig bleibe Diplomatie Trumps erste Wahl. Für Teheran wäre es "sehr klug", ein Abkommen zu schließen, so Leavitt.
Näher an einem großen Krieg als vielen Amerikanern bewusst
Laut "Axios" stehe die US-Regierung näher vor einem großen Krieg, als den meisten Amerikanern bewusst sei. Ein Konflikt könne "sehr bald" beginnen und dramatische Auswirkungen auf die gesamte Region haben.
Donald Trump macht Druck: Massive Aufrüstung im Persischen Golf
Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Region in den vergangenen Wochen indes drastisch ausgebaut. Neben dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln wurde inzwischen ein zweiter Träger in den Nahen Osten entsandt. Zusätzlich befinden sich Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader in der Golfregion.
Das Ausmaß der Verstärkung ist enorm: Laut "Axios" transportierte das US-Militär auf mehr als 150 Flügen Waffensysteme und Munition in die Region. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien weitere 50 Kampfflugzeuge aufgebrochen.
Krieg im Iran gemeinsam mit Israel
Bei einem möglichen Krieg würden die USA voraussichtlich gemeinsam mit Israel vorgehen. Ein solcher Einsatz wäre umfangreicher als der zwölftägige israelische Angriff auf den Iran im Juni 2025, dem sich Washington damals anschloss.
Diplomatie auf der Kippe
Am Dienstag trafen sich Vertreter beider Seiten in Genf zur zweiten Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm. Die Gespräche dauerten drei Stunden. Beide Seiten sprachen anschließend von Fortschritten, doch die Skepsis überwiegt.
Vizepräsident Vance macht deutlich: Iran muss einlenken
Vizepräsident JD Vance erklärte gegenüber "Fox News", die Gespräche seien in mancher Hinsicht gut verlaufen. Gleichzeitig machte er deutlich: "In anderer Hinsicht war sehr klar, dass der Präsident einige rote Linien gesetzt hat, die die Iraner noch nicht bereit sind anzuerkennen und durchzuarbeiten."
Irans Außenminister Abbas Araghtschi dämpfte die Hoffnung auf einen schnellen Durchbruch, betonte aber, der Weg zu einer Einigung habe begonnen. Die iranische Seite kündigte an, innerhalb von zwei Wochen mit detaillierten Vorschlägen zurückzukommen. Washington fordert ein Ende des Atomwaffenprogramms, Teheran verlangt im Gegenzug die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.
Teheran rüstet Atomanlagen auf
Während die Diplomatie stockt, bereitet sich auch der Iran auf einen möglichen Krieg vor. Laut "Wall Street Journal" verstärkt Teheran sein Militär, verteilt Entscheidungsbefugnisse und befestigt die Atomanlagen. Die Maßnahmen spiegeln die Überzeugung der Führung wider, dass das Überleben des Regimes auf dem Spiel steht.
Satellitenbilder zeigen, dass der Iran eine neue Anlage an einem sensiblen Militärstandort mit einem Betonschild überbaut und mit Erde bedeckt hat. Auch Tunneleingänge an Nuklearstandorten wurden verstärkt, die im vergangenen Jahr bei israelischen Angriffen beschädigt worden waren.
Israel hat unterdessen seine Alarmbereitschaft erhöht. Nach CNN-Informationen verstärkt der jüdische Staat seine militärischen Vorbereitungen angesichts zunehmender Anzeichen für einen gemeinsamen Angriff mit den USA in den kommenden Tagen.
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