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Nächste Hitzewelle rollt an: Hoch Laurent heizt Deutschland ein – Abkühlung in Sicht

Die Sonne geht am frühen Morgen über dem Fluss Oder auf und spiegelt sich in einer breiten Lichtbahn auf der Wasseroberfläche. Bild: Patrick Pleul/dpa/dpa

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  • Hoch "Laurent" bringt Deutschland die dritte Hitzewelle des Jahres mit bis zu 36 Grad
  • Im Südwesten drohen Tropennächte und starke Wärmebelastung
  • Ab Wochenmitte steigen Gewitter- und Waldbrandgefahr deutlich an

Deutschland steht vor der dritten Hitzewelle in diesem Jahr. Hoch "Laurent" nimmt Kurs auf Mitteleuropa und schiebt sehr warme bis heiße Luftmassen ins Land. Vor allem im Südwesten steigen die Temperaturen auf schweißtreibende Werte. Während manche Regionen erneut unter der Hitze leiden, drohen gleichzeitig Gewitter, Starkregen und eine zunehmende Waldbrandgefahr.

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"Am Montag setzt sich das sonnenscheinreiche Wetter fort", erklärt Markus Eifried vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Während es an den Küsten mit 19 bis 24 Grad vergleichsweise angenehm bleibt, klettern die Temperaturen im restlichen Land auf 30 bis 36 Grad. Besonders betroffen ist der Südwesten. Entlang des Rheins werden in dieser Woche erneut Spitzenwerte von bis zu 36 Grad erwartet. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits vor einer starken Wärmebelastung. Auch am Dienstag bleibt die Hitze bestehen. "Mit bis zu 36 Grad wird es im Südwesten erneut sehr heiß", sagt DWD-Experte Eifried. Während der Norden und Nordosten mit 26 bis 31 Grad etwas verschont bleiben, erreichen die Temperaturen direkt an Nord- und Ostsee lediglich 21 bis 25 Grad. Am Mittwoch bleibt das Rhein-Main-Gebiet der Hitze-Schwerpunkt. Dort sind erneut bis zu 35 Grad möglich. Im Süden können zusätzlich einzelne Schauer und Gewitter auftreten.

Die Hitze belastet nicht nur tagsüber. Vor allem in den Ballungszentren Südwestdeutschlands drohen bis Donnerstag sogenannte Tropennächte. Die Temperaturen sinken dort nachts kaum unter 20 Grad. Besonders Städte entlang des Rheins speichern die Wärme und bieten kaum Erholung. In süd- und ostdeutschen Mittelgebirgen bleibt es mit Tiefstwerten um 13 Grad deutlich angenehmer. Mit zunehmender Feuchtigkeit wird die Hitze zudem schwüler und für viele Menschen noch belastender.

Unwetter-Risiko und Waldbrandgefahr nehmen zu

Parallel zur Hitze steigt die Gefahr heftiger Wetterereignisse. Bereits am Montag können sich im Norden und in der Mitte Deutschlands einzelne kräftige Gewitter entwickeln. Der DWD warnt vor Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinem Hagel und stürmischen Böen bis 70 km/h. Vereinzelt sind sogar unwetterartige Entwicklungen möglich. Ab Dienstag verlagert sich das Gewitterrisiko zunehmend in die Mitte und den Süden. Auch die Waldbrandgefahr nimmt durch die Trockenheit und hohen Temperaturen weiter zu. Am Mittwoch wird laut Prognosen nahezu bundesweit mindestens Warnstufe 4 erwartet, regional sogar die höchste Stufe 5.

Wetterwechsel am Wochenende: Hitze verabschiedet sich langsam

Eine Entspannung zeichnet sich erst zum Ende der Woche ab. Ab Freitag wird die Wetterlage wechselhafter. Quellwolken nehmen zu, Schauer und Gewitter breiten sich aus. "Während es am Donnerstag voraussichtlich nochmals viel Sonnenschein geben wird, wird es zum Ende der Woche deutlich wechselhafter werden", prognostiziert DWD-Meteorologe Eifried. "Schauer und auch Gewitter werden zahlreicher, und die Höchstwerte werden wohl zum Sonntag überall in Deutschland die 30-Grad-Marke nicht mehr überschreiten." Ganz verschwinden wird der Sommer allerdings nicht: Die Temperaturen bleiben mit 22 bis 29 Grad weiterhin angenehm warm.

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/news.de/dpa/stg

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