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Nächste Hitzewelle im Anmarsch: Wettermodelle prophezeien neue Gluthitze im Juli

Laut Wettermodellen ist die nächste Hizewelle bereits im Anmarsch. Bild: AdobeStock / Pixim Stock

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  • Nach der Abkühlung steigen die Temperaturen schon am Wochenende wieder auf über 30 Grad
  • Wettermodelle deuten Mitte Juli auf eine neue Hitzeglocke mit Werten nahe 40 Grad hin
  • Der Deutsche Wetterdienst erwartet ab dem 7. Juli wieder zunehmenden Hochdruckeinfluss

Nach Tagen mit extremer Hitze können viele Menschen in Deutschland endlich wieder durchatmen. Gewitter und kühlere Luft sorgen derzeit für eine willkommene Abkühlung, Wohnungen können auskühlen und auch die Nächte werden wieder angenehmer. Doch die Erleichterung dürfte nicht lange anhalten: Wetterexperten rechnen schon in wenigen Tagen mit dem nächsten Temperaturanstieg. Mitte Juli könnte die nächste Hitzewelle Deutschland erreichen.

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Sommerhitze in Deutschland: Temperaturen steigen schon am Wochenende wieder deutlich

Die extreme Hitze des Juni ist vorerst Geschichte. Am Samstag (27.06.2026) wurden in Neißemünde (Brandenburg) noch bis zu 41,7 Grad gemessen. Inzwischen sorgen Gewitter und kühlere Luftmassen für eine spürbare Entlastung. Doch bereits am kommenden Wochenende könnte das Thermometer vielerorts wieder die 30-Grad-Marke überschreiten. "Es geht schon wieder los. Am Wochenende werden die Temperaturen schon auf über 30 Grad steigen", warnt Wetterexperte Dr. Karsten Brandt gegenüber "Bild".

Wettermodelle prophezeien neue Hitzeglocke Mitte Juli

Die aktuellen Wettermodelle deuten auf eine erneute Hitzelage hin. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell berechnen übereinstimmend, dass sich das Azorenhoch ab dem 4. und 5. Juli wieder über Mitteleuropa aufbauen könnte. Johannes Habermehl vom Wetterdienst Meteored Deutschland erklärt, dadurch ströme erneut sehr heiße Luft aus Südwesteuropa nach Deutschland. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte sich Mitte Juli erneut eine Hitzeglocke über Teilen Europas etablieren. "Ab Dienstag zeigt das Wettermodell 39 Grad", so Dr. Karsten Brandt. "Wir sollten uns möglichst schon jetzt wieder darauf vorbereiten." Über Frankreich und Belgien könnten den Prognosen zufolge sogar Temperaturen von mehr als 40 Grad erreicht werden.

Deutscher Wetterdienst erwartet wieder Hochdruckeinfluss

Auch der Deutsche Wetterdienst sieht einen Trend zu steigenden Temperaturen. Laut der aktuellen Trendprognose von Diplom-Meteorologe Marco Manitta aus der Vorhersagezentrale Offenbach setzt ab dem 7. Juli wieder verstärkter Hochdruckeinfluss ein. Das Wetter soll dabei überwiegend trocken bleiben. Regional zeigen sich jedoch Unterschiede: Während in Norddeutschland meist 23 bis 28 Grad erwartet werden, könnten im Süden Deutschlands wieder 30 bis 33 Grad erreicht werden. Nach Einschätzung des DWD hält die Phase mit Temperaturen unter 30 Grad noch bis in die kommende Woche an.

Rekordhitze im Juni: Deutschland erlebt einen der heißesten Sommerstarts

Die vergangenen Wochen haben bereits gezeigt, wie extrem der Sommer 2026 bislang verläuft. Am Siebenschläfer wurden an mehreren Messstationen Spitzenwerte von über 41 Grad registriert. Besonders außergewöhnlich war die Tropennacht in Kubschütz: Dort sank die Temperatur nicht unter 29,4 Grad – nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes die wärmste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland.

Nach Einschätzung des DWD wird der Juni 2026 zu den drei heißesten Juni-Monaten seit Messbeginn gehören. Auf einen zunächst vergleichsweise moderaten Monatsbeginn folgte eine außergewöhnlich starke Hitzewelle.

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