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Polizei prüft Verbindungen zu früherer Taten: Mädchen (16) verfolgt und in Toilettenanlage missbraucht

Die Polizei in Stuttgart ermittelt nach einer Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens in der Innenstadt. Es ist nicht der erste Fall in dieser Region. Ein Zusammenhang wird geprüft. Bild: dpa/Marijan Murat

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  • Brutale Vergewaltigung in der Stuttgarter Innenstadt
  • Mädchen (16) nach Party auf dem Heimweg von zwei Männern verfolgt und angegriffen
  • Missbrauch in Toilettenanlage - es ist nicht der erste Fall dieser Art
  • Wichtiger Zeugenaufruf - Polizei bittet um weitere Hinweise nach Täterbeschreibung

Eine 16-Jährige ist in der Stuttgarter Innenstadt Opfer einer brutalen Vergewaltigung geworden. Das Mädchen befand sich in der Nacht zum Samstag auf einer Feier, ehe sie sich nachts zwischen 1 und 2 Uhr morgens auf den Weg nach Hause machte und brutal überfallen wurde. Die Hintergründe.

Laut Medienberichten soll das 16 Jahre alte Mädchen nach der Feier in der Stuttgarter Innenstadt am Akademiegarten, einer Parkanlage am Neuen Schloss in Stuttgart Mitte, von zwei unbekannten Männern verfolgt worden sein.

Mädchen (16) verfolgt, angegriffen und in Toilettenanlage gezerrt

Dabei bemerkte die Jugendliche sogar frühzeitig, dass sie verfolgt wurde. Als sie versuchte zu fliehen, kam sie schließlich zu Fall. Die beiden Angreifer schlugen daraufhin auf das Mädchen ein und verschleppten es anschließend in eine Toilettenanlage an der Stadtbahnhaltestelle Charlottenplatz, wo sie es vergewaltigten.

Der Rettungsdienst brachte die Verletzte ins Stuttgarter Klinikum. In der dortigen Gewaltambulanz wurde sie untersucht und versorgt. Eine stationäre Aufnahme war nicht erforderlich.

Nach Vergewaltigung in Stuttgart - Polizei fahndet mit detaillierter Beschreibung nach zwei Männern

Die Ermittler suchen nach zwei Verdächtigen im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren. Beide sollen eine dunkle Hautfarbe haben. Der erste Täter wird als 1,80 bis 1,90 Meter groß beschrieben, mit dunklen Locken und Bart. Er trug ein weißes T-Shirt sowie eine lange Jeans.

Sein mutmaßlicher Komplize ist deutlich kleiner – rund 1,70 Meter – und von schlanker Statur. Auffällig ist eine Tätowierung an einer seiner Waden. Zur Tatzeit hatte er eine Gucci-Schildmütze auf dem Kopf, dazu ein blaues T-Shirt und eine kurze Jeans.

Das Opfer konnte den Beamten diese detaillierten Angaben zum Aussehen der Angreifer machen. Die Kriminalpolizei wertet die Beschreibungen nun aus, um die flüchtigen Täter zu identifizieren.

Ermittler:innen prüfen Verbindungen - dieselbe Toilette war bereits im Herbst Tatort eines Übergriffs

Die Toilettenanlage am Charlottenplatz gerät nicht zum ersten Mal in den Fokus der Ermittler. Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde dort eine 14-Jährige sexuell missbraucht. Ein Unbekannter hatte das Mädchen gegen 21.15 Uhr in die Sanitärräume gedrängt. Die damalige Täterbeschreibung weist bemerkenswerte Parallelen auf: ein Mann zwischen 25 und 30 Jahren mit schwarzen, lockigen Haaren, dunklem Teint und Vollbart.

Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, prüfen die Ermittler derzeit. Auch ein weiterer ungelöster Fall beschäftigt die Polizei: Im April 2025 wurde eine 15-Jährige nachts im Bereich der Stiftskirche vergewaltigt. Der damals beschriebene Täter hatte ebenfalls einen dunklen Teint und Bart. In keinem der Fälle gibt es bislang neue Erkenntnisse.

Zeugenaufruf - Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Kriminalpolizei Stuttgart sucht in allen Fällen nach Zeugen. Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu den Verdächtigen machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0711/8990-5778 melden. Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Personen, die in der Tatnacht am Charlottenplatz oder in der Umgebung unterwegs waren.

Für Gewaltopfer steht die Gewaltambulanz am Klinikum Stuttgart zur Verfügung. Dort können Betroffene ihre Verletzungen vertraulich und gerichtsverwertbar dokumentieren lassen – auch unabhängig von einer Strafanzeige. Die telefonische Voranmeldung erfolgt unter 0152/5678-3333. Die 16-Jährige hatte sich nach der Tat ebenfalls an diese Einrichtung gewandt, um ihre Verletzungen erfassen zu lassen.

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/sfx/news.de/stg

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