Unwetter-Warnung heute 02.01.2026: Deutschland im Wetter-Ausnahmezustand - Warnung vor Sturmflut und Orkanböen
An der Nordseeküste droht eine Sturmflut. Bild: AdobeStock/ Mahmud (Symbolbild)
Erstellt von Franziska Kais
02.01.2026 07.23
- Aktuelle Wetterprognose für Deutschland im Januar
- Unwetter-Warnung am 2. Januar 2026 - Sturmflut im Anmarsch
- Orkanböen von bis zu 130 Stundenkilometer drohen
Deutschland erlebt einen stürmischen Start in den 2. Januar. An der Nordseeküste droht eine Sturmflut mit Wasserständen von bis zu zwei Metern über dem mittleren Hochwasser. Besonders die nordfriesische Küste und das Elbegebiet sind betroffen.
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Wetter im Januar 2026 aktuell - Orkanböen von bis zu 130 Stundenkilometer drohen
Auf dem Brocken im Harz erreichten die Windgeschwindigkeiten bereits Orkanstärke mit Spitzen von 130 Kilometern pro Stunde. Der Deutsche Wetterdienst warnt in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vor schweren Sturmböen. Gleichzeitig fiel die Schneefallgrenze in der Nacht bis ins Flachland, wodurch erhebliche Glätte entstanden ist. Das Bergland und der Norden Deutschlands sind besonders stark vom Wintereinbruch betroffen.
Unwetter-Warnung am 02.01.2026 - Sturmflut-Warnung an der Nordseeküste
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie rechnet am Freitagmorgen mit einer Sturmflut entlang der deutschen Nordseeküste. An der nordfriesischen Küste sowie im Elbegebiet werden Pegelstände zwischen 1,5 und zwei Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. Die ostfriesische Küste und das Wesergebiet müssen sich auf Wasserstände von etwa 1,5 Metern über dem Durchschnittswert einstellen. In Wilhelmshaven hat die Feuerwehr bereits reagiert und fordert Autofahrer auf, sämtliche Parkplätze im Hafenbereich zu meiden. Diese Warnung gilt, bis sich die Wetterlage wieder entspannt hat.
Wetter-Ausnahme-Zustand in Deutschland - Schneechaos auch im Flachland
Der Winter zeigt sich nun auch abseits der Berge von seiner weißen Seite. In der vergangenen Nacht sank die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee innerhalb weniger Stunden, vor allem im norddeutschen Tiefland. Im Harz fallen die Niederschläge noch deutlich kräftiger aus. Oberhalb von 400 Metern können bis Freitagmittag bis zu 15 Zentimeter Schnee zusammenkommen. Dort herrscht zudem Dauerfrost. Die Behörden warnen vor erheblicher Glättegefahr, besonders im Bergland und in den nördlichen Bundesländern. Stürmischer Wind verschärft die Situation zusätzlich.
Unwetter-Alarm in Deutschland: Alle aktuellen Meldungen im News-Ticker
+++ Fährverkehr zu den Inseln massiv eingeschränkt +++
Der Sturm hat bereits am Neujahrstag den Schiffsverkehr stark beeinträchtigt. Zahlreiche Fährverbindungen in Niedersachsen wurden gestrichen oder zeitlich verschoben. Am Freitag (02.01.) sind die Verbindungen nach Wangerooge und Norderney weiterhin betroffen. Wer nach Borkum übersetzen möchte, muss mit Verzögerungen rechnen. Auch auf der Strecke zwischen Cuxhaven und Helgoland kommt es zu Ausfällen und Verspätungen.
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