Norwegisches Königshaus: Düstere Arztwarnung nach Lungen-OP – Kronprinzessin drohen kritische Monate
Düstere Prognose nach Lungen-OP: Experte warnt Kronprinzessin Mette-Marit Bild: picture alliance/dpa/NTB Pool | Lise Åserud
Erstellt von Mia Lada-Klein
16.07.2026 09.40
- Lungenexperte warnt vor den ersten Monaten nach der Transplantation
- Mette Marit muss dauerhaft Medikamente gegen Organabstoßung einnehmen
- Kronprinzessin spricht nach der Operation von einem "geschenkten Leben"
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Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit erholt sich derzeit von ihrer lebensrettenden Lungentransplantation und ist inzwischen wieder zu Hause. Erst kürzlich gab Kronprinz Haakon ein Gesundheitsupdate. Die erste große Hürde scheint geschafft, doch Mediziner mahnen weiterhin zur Vorsicht. Ein renommierter Lungenspezialist betont, dass die kommenden Monate entscheidend sein werden und sich das Leben der Kronprinzessin dauerhaft verändern dürfte.
Nach der Entlassung beginnt die schwierigste Phase für Mette-Marit
Rund vier Wochen nach ihrer Lungentransplantation durfte Mette-Marit das Osloer Rikshospital verlassen. Die Operation war notwendig geworden, weil sich ihre seit 2018 bekannte Lungenfibrose zuletzt drastisch verschlechtert hatte. Nach Einschätzung von Medizinern wäre ihre Lebenserwartung ohne ein Spenderorgan stark begrenzt gewesen. Ganz ohne Komplikationen verlief der Eingriff jedoch nicht: Berichten zufolge setzte ihr Herz während der Operation kurzzeitig aus. Inzwischen hat die Kronprinzessin die Klinik verlassen und kann ihre Genesung zu Hause fortsetzen.
Für die 52-Jährige beginnt nun eine lange Rehabilitationsphase. In den kommenden Monaten wird sie keine offiziellen Termine wahrnehmen. Stattdessen stehen medizinische Kontrollen, Schonung und der schrittweise Wiederaufbau ihrer Kräfte im Mittelpunkt.
Lungenexperte warnt vor Risiken bei Kronprinzessin Mette-Marit
Trotz des erfolgreichen Eingriffs ist die Gefahr noch längst nicht gebannt. Der schwedische Lungentransplantations-Experte Jesper Magnusson erklärt laut "Focus" gegenüber TV 2, dass insbesondere das erste Jahr nach einer Transplantation als besonders kritisch gelte.
"Die kritischste Phase liegt direkt nach der Transplantation, aber es kann auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch viel passieren."
Um eine Abstoßung des Spenderorgans zu verhindern, muss Mette-Marit dauerhaft Medikamente einnehmen, die ihr Immunsystem unterdrücken. Dadurch steigt zugleich das Risiko für Infektionen erheblich, insbesondere in größeren Menschenansammlungen. Der Mediziner macht zudem deutlich:
"Das Ziel ist, dass die Patienten ein weitaus besseres Leben führen als zu der Zeit, als sie unter der Lungenerkrankung litten. Doch das Leben wird nie mehr so sein wie vor der Krankheit."
Dankbarkeit von Mette-Marit nach der zweiten Chance
Die Kronprinzessin selbst blickt trotz aller Herausforderungen mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Wochen zurück. In einer Mitteilung des Königshauses erklärte sie: "Es hat mir das Leben geschenkt, und Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie dankbar und demütig ich dafür bin." Auch Kronprinz Haakon zeigte sich erleichtert über die Entlassung seiner Frau. Die erste Phase nach der Operation sei erfolgreich verlaufen und die Familie freue sich, sie wieder zu Hause zu haben.
Hoffnungsschimmer für die Zukunft von Norwegens Königsfamilie
Die Erkrankung von Mette-Marit hat in Norwegen zudem eine bemerkenswerte Welle der Solidarität ausgelöst. Nach ihrer Aufnahme auf die Warteliste registrierten sich innerhalb kurzer Zeit Tausende Menschen neu als Organspender. Dennoch bleibt der Blick nach vorn vorsichtig. Experten verweisen darauf, dass Patienten nach einer Lungentransplantation lebenslang engmaschig betreut werden müssen. Die kommenden Monate werden deshalb entscheidend dafür sein, wie gut sich Mette-Marit langfristig von dem schweren Eingriff erholt.
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