Melania Trump: First Lady schäumte - Melania wollte Trump-Kumpel nicht im Weißen Haus haben
Melania Trump wollte einen speziellen Gast angeblich nicht im Weißen Haus haben. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
23.06.2026 15.05
- Melania Trump wollte Elon Musk nicht im Weißen Haus schlafen lassen
- Elon Musk prahlt mit Übernachtung bei Donald Trump
- Tech-Gigant wurde vom Hausgast zum öffentlichen Kontrahenten
Ein neues Enthüllungsbuch über Donald Trumps bisherige zweite Amtszeit offenbart einen ungewöhnlichen Konflikt im Weißen Haus: Melania Trump wollte einen speziellen Übernachtungsgast nicht beherbergen. Die "New York Times"-Reporter Maggie Haberman und Jonathan Swan berichten in ihrem Werk "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" von der pikanten Episode.
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Melania Trump wollte Elon Musk nicht im Weißen Haus schlafen lassen
Tech-Gigant Elon Musk, der damals als DOGE-Chef ("Department of Government Efficiency") Einsparpotenziale für Donald Trump ausmachen sollte, hatte den US-Präsidenten angeblich um Erlaubnis gebeten, im Weißen Haus übernachten zu dürfen. "The Don" willigte den Autoren zufolge ein, doch First Lady Melania schäumte und erhob Einspruch gegen den prominenten Gast. Letztendlich setzte sich der US-Präsident durch.
Musk quartierte sich daraufhin für mehrere Nächte im historischen Lincoln Bedroom ein, einem der bekanntesten Gästezimmer der Präsidentenresidenz. Die Übernachtungen im Weißen Haus waren jedoch nicht seine einzige Schlafgelegenheit während seiner Zeit in Washington. Laut dem Buch wechselte der Tesla-Chef zwischen verschiedenen Unterkünften.
Elon Musk prahlt mit Übernachtung im Weißen Haus
An anderen Abenden übernachtete Elon Musk dem Buch nach bei Freunden in der Hauptstadt. Doch Haberman und Swan enthüllen noch eine weitere, überraschende Schlafvariante: Musk erzählte Kollegen, dass er zeitweise einen Schlafsack benutzte, um auf dem Fußboden seines Büros im Eisenhower Building zu nächtigen. Das Eisenhower Executive Office Building liegt direkt neben dem Weißen Haus und beherbergt zahlreiche Regierungsbüros.
Später brüstete sich Musk gegenüber Journalisten mit seinen Übernachtungen in der Präsidentenresidenz. "Manchmal bleibe ich im Weißen Haus", verkündete er und fügte hinzu, dies sei "mehr als einmal" vorgekommen. Nach Musks Darstellung entspann sich die persönliche Trump-Einladung während eines gemeinsamen Flugs an Bord der Air Force One.
- Besonders wichtig war Musk die Klarstellung: "Ich habe nicht darum gebeten, das ist sicher."
Der Tesla-Chef lobte ausführlich die Großzügigkeit des Präsidenten als Gastgeber. Besonders beeindruckt zeigte sich Musk von Trumps persönlichen Gesten:
- "Er ruft tatsächlich an, spät in der Nacht, und sagt so etwas wie: Oh, übrigens, hol dir unbedingt etwas Eiscreme aus der Küche."
Elon Musk wurde vom Hausgast zum öffentlichen Kontrahenten
Die beschriebenen Übernachtungen und die freundschaftliche Atmosphäre zwischen Trump und Musk gehören inzwischen der Vergangenheit an. Ende Mai 2025 schied der Unternehmer aus seiner Position als Leiter des Department of Government Efficiency aus, womit seine formelle Rolle in der Administration endete.
Was folgte, war ein dramatischer Bruch in der Beziehung zwischen den beiden Männern. Musk ging in eine offene Fehde mit dem Präsidenten über und attackierte ihn öffentlich. Im Zentrum von Musks Kritik stand Trumps Weigerung, Akten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein zu veröffentlichen. Mittlerweile haben sich die Wogen wieder geglättet.
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