J.D. Vance: Panik vor Trump-Ende noch in diesem Jahr - US-Vize droht "politisches Desaster"
J.D. Vance ist seit Januar 2025 der Vizepräsident der USA. Bild: picture alliance/dpa/Pool REUTERS | Nathan Howard
Erstellt von Tobias Rüster
23.06.2026 15.04
- Donald Trump: Wie lange bleibt er noch US-Präsident?
- J.D. Vance sorgt sich angeblich um Amtszeit
- Donald Trump kann niemand ersetzen
- Donald Trumps Verbündete verlassen das sinkende Schiff
Das Umfeld von Vizepräsident J.D. Vance bangt angeblich um die Gesundheit von US-Präsident Donald Trump. Der Grund für die Besorgnis hat weniger mit persönlicher Anteilnahme zu tun als vielmehr mit den politischen Aussichten des US-Vizepräsidenten, der bei den Iran-Verhandlungen zuletzt eine Demütigung hinnehmen musste.
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Donald Trump: Wie lange bleibt er noch US-Präsident?
Laut Mike Rothschild, der sich als Autor unter anderem mit dem Ursprung und den radikalen Auswirkungen von Verschwörungstheorien befasst hat, hofft das Vance-Team inständig darauf, dass Trump mindestens bis Januar 2027 im Amt bleiben kann. In einem Gespräch mit "Raw Story" erläutert Rothschild die wachsenden Bedenken innerhalb republikanischer Kreise.
Während das Weiße Haus Gerüchte über den nachlassenden mentalen und körperlichen Zustand des Präsidenten zu beschwichtigen versucht, sieht die Realität hinter verschlossenen Türen angeblich anders aus. In Maga-Kreisen ("Make America Great Again") soll offen über Trumps gesundheitlichen Niedergang diskutiert werden.
J.D. Vance sorgt sich angeblich um Amtszeit
Der Hintergrund der mutmaßlichen Sorge liegt demnach im 22. Verfassungszusatz der Vereinigten Staaten begründet. Diese Regelung legt fest, dass niemand mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt werden darf. Für einen Vizepräsidenten, der länger als zwei Jahre die Amtszeit eines anderen Präsidenten übernimmt, gilt eine zusätzliche Einschränkung: Er kann danach nur noch einmal ins Präsidentenamt gewählt werden.
- Das würde für Vance laut Rothschild ein "politisches Desaster" bedeuten. Würde er das Präsidentenamt noch in diesem Jahr oder Anfang 2027 übernehmen, könnte er nicht mehr zweimal für eine volle vierjährige Amtszeit kandidieren.
- Diese verfassungsrechtliche Hürde verwandle Trumps mögliches vorzeitiges Ausscheiden in ein Albtraumszenario für den Vizepräsidenten.
- Vances Präsidentschaftsträume hängen damit buchstäblich an Trumps Gesundheit und seiner Fähigkeit, noch mindestens bis Anfang 2027 durchzuhalten.
Donald Trump kann niemand ersetzen
Die MAGA-Bewegung steht angeblich vor einer fundamentalen Krise. Rothschild sieht eine politische Kraft, die erkennt, dass sie ohne Führungsfigur dastehen wird - ob das schon morgen oder erst im Januar 2029 geschieht.
- "Wir werden uns einer post-Trump-Zukunft stellen müssen", so der Experte.
Der Zusammenhalt der gesamten Koalition beruhe ausschließlich auf Trump persönlich. Niemand sonst beherrsche die spezielle Mischung aus Charisma und der Schamlosigkeit zu lügen, sich ständig selbst zu widersprechen und das Risiko von Demütigungen einzugehen, erklärt Rothschild. Paradoxerweise liebten ihn seine Anhänger gerade wegen dieser Erniedrigungen noch mehr. Weder Vance noch Außenminister Marco Rubio verfügten über den nötigen "Filmstar-Faktor", den Trump einst besaß.
Donald Trumps Verbündete verlassen das sinkende Schiff
Die Realität einer führerlosen Maga-Bewegung wird bereits jetzt sichtbar. Prominente frühere Weggefährten kehren Trump mittlerweile den Rücken. Tucker Carlson, Alex Jones und Nick Fuentes - allesamt einstige Alliierte des US-Präsidenten - nutzten Trump laut Rothschild jahrelang, um ihre eigenen Karrieren voranzutreiben. Doch inzwischen haben sie sich von ihm abgewandt. Der Grund für diese Kehrtwende liegt in eigenen Machtambitionen begründet. Sie versuchen, mehr Anhänger und größeren Einfluss innerhalb der Maga-Welt zu gewinnen.
Zwischenwahlen entscheiden über Donald Trumps Schicksal
Die anstehenden Zwischenwahlen im November könnten zum Wendepunkt werden. Rothschild sieht darin einen entscheidenden Moment, der das Verhältnis zwischen Trump und seiner Bewegung grundlegend verändern könnte. Sollten die Wahlen eine schwere Niederlage für die Republikaner bringen, verliere Trump seinen Nutzen für die Partei, prognostiziert der Experte.
Das Wahlverhalten der Bürger dürfte auch Einfluss darauf haben, wie Maga-Anhänger und republikanische Präsidentschaftsanwärter künftig mit Trump umgehen. US-Vizepräsident Vance hat sich bislang nicht konkret zu einer möglichen Kandidatur 2028 geäußert.
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