Marius Borg Høiby: Berichte über Krankenhausbesuche bei Mette-Marit werfen Fragen auf
Marius Borg Høiby: Besuchte er Mette-Marit heimlich im Krankenhaus? Bild: picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA | Vegard Wivestad Grott
Erstellt von Mia Lada-Klein
17.06.2026 19.30
- Medienbericht spricht von geheimen Krankenhausbesuchen bei Mette-Marit
- Marius Borg Høiby soll dabei von Polizei oder Justizpersonal begleitet worden sein
- Weder die Behörden noch das Königshaus haben die Berichte bislang bestätigt
Mehr News rund um die Royals finden Sie am Ende des Artikels.
Rund um Marius Borg Høiby sorgt ein neuer Medienbericht für Aufsehen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit soll seine Mutter im Krankenhaus besucht haben, obwohl er sich derzeit in Haft befindet. Offiziell bestätigt sind die Angaben bislang nicht. Dennoch sorgen die Berichte in Norwegen bereits für zahlreiche Diskussionen.
Wurde Marius Borg Høiby heimlich zu Mette-Marit ins Krankenhaus gebracht?
Auslöser der Spekulationen ist laut "Bild" ein Bericht des norwegischen Magazins "SE og HØR". Demnach soll Marius Borg Høiby in den vergangenen Tagen mehrfach unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in das Osloer Rikshospitalet gebracht worden sein. Dort wird seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, derzeit nach einer Lungentransplantation medizinisch betreut. Laut dem Bericht sollen die Besuche nicht öffentlich erfolgt sein. Stattdessen sei Høiby angeblich von Polizeibeamten oder Justizmitarbeitern begleitet worden. Eine offizielle Bestätigung der Behörden liegt bislang nicht vor.
Gefängniswechsel von Marius Borg Høiby befeuert Gerüchte
Besonders interessant erscheint Beobachtern der zeitliche Zusammenhang mit einem kürzlich erfolgten Gefängniswechsel. Nachdem das Osloer Gefängnis geschlossen wurde, kam Høiby in die Haftanstalt Ila bei Oslo. Von dort aus wäre das Krankenhaus deutlich schneller erreichbar als von seinem bisherigen Haftort. Ob dies tatsächlich eine Rolle bei möglichen Krankenhausbesuchen gespielt haben könnte, bleibt allerdings reine Spekulation.
Warum soll ein Hintereingang bei Marius Borg Høibys Besuch genutzt worden sein?
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält die Behauptung, Marius Borg Høiby sei angeblich nicht durch den regulären Haupteingang des Krankenhauses geführt worden. Dem Bericht zufolge soll stattdessen ein weniger öffentlich zugänglicher Zugang genutzt worden sein. Kritiker vermuten dahinter den Versuch, mediale Aufmerksamkeit und mögliche Fotoaufnahmen zu vermeiden. Sollten die Besuche tatsächlich stattgefunden haben, wäre ein diskreter Ablauf bei einer so prominenten Familie allerdings wenig überraschend. Dennoch werfen die Berichte Fragen auf, da bislang keine offiziellen Stellen Stellung zu den angeblichen Transporten genommen haben.
Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit
Fest steht hingegen, dass sich die norwegische Kronprinzessin weiterhin von ihrer Operation erholt. Der Palast hatte erst kürzlich mitgeteilt, dass die Lungentransplantation erfolgreich verlaufen sei. Ärzte erklärten, dass Mette-Marit noch mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben müsse. Dies sei nach einem derart schweren Eingriff üblich, um die Medikamenteneinstellung und die Rehabilitation engmaschig überwachen zu können.
Sonderregelung oder reine Spekulation?
Die Berichte werfen nun die Frage auf, ob Høiby als Sohn der Kronprinzessin tatsächlich Besuchserlaubnisse erhalten haben könnte. Grundsätzlich sind in vielen europäischen Justizsystemen unter besonderen Umständen begleitete Ausführungen von Gefangenen möglich, etwa bei schweren Erkrankungen naher Angehöriger. Ob ein solcher Fall hier vorliegt, ist derzeit jedoch völlig offen.
Mehr News rund um die Royals finden Sie hier:
- Hinter dem Skandal um den Royal-Sohn steckt ein größeres Problem
- Königshaus hält sich raus – Staat zahlt die hohen Prozesskosten für den Royal-Sohn
- Haft-Hammer – Royal-Sohn wird in Hochsicherheitsgefängnis verlegt
- Wie geht es der Kronprinzessin nach der Lungentransplantation?
- Royals zeigen Zusammenhalt - doch Kronprinzessin fehlt bei wichtigem Termin