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König Charles III.: Streit wegen seiner frostigen Vorliebe - Camillas Schwester packt aus 

Königin Camilla muss im Palast frieren. König Charles III. liebt Frischluft. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Matt Rourke

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  • König Charles' III. frostige Vorliebe enthüllt
  • Königin Camilla kommt gegen das Fenster-Dilemma nicht an
  • Schwester der Monarchengattin verrät: Camilla behält die Oberhand

Hinter den Mauern von Clarence House geht es offenbar zu wie in jeder anderen Ehe auch – inklusive kleiner Machtkämpfe um Alltagsfragen, berichtet das Magazin "Hello!". Dabei kann es in den Gemäuern frostig zugehen. Camillas jüngere Schwester Annabel Elliot gewährte in Robert Hardmans Buch "Charles III New King. New Court. The Inside Story" seltene Einblicke in das Privatleben des Königspaares.

König Charles verärgert Königin Camilla mit Vorliebe für kalte Luft

Fernab von Staatsempfängen und royalen Pflichten streiten sich König Charles III. und Königin Camilla demnach regelmäßig über ein ganz banales Thema: die Raumtemperatur. Der Monarch liebt frische, kühle Luft und öffnet zwanghaft jedes Fenster, während seine Gemahlin es lieber warm und behaglich hat. Ein "ständiger Kampf", wie Annabel Elliot verrät. Es hat sich ein amüsantes Ritual entwickelt: Charles öffnet die Fenster, Camilla schleicht sich hinterher und schließt sie wieder. "Er wird es geöffnet haben. Sie wird sich hineinschleichen und es schließen", beschreibt Annabel Elliot das Geplänkel. Die Dialoge klingen dabei durchaus vertraut. "Oh, Liebling, du hast das Fenster geschlossen." – "Ja, weil wir alle erfrieren." Viel neckisches Hin und Her also zwischen den beiden. Doch während der Monarch beim Fenster-Thema meist seinen Willen durchsetzt, gewinnt Camilla laut ihrer Schwester "die meisten anderen Dinge".

Wieso der Monarch auf frische Luft besteht

Hinter Charles' Vorliebe für frostige Räume steckt mehr als bloße Marotte. Der Monarch ist bekannt für seinen disziplinierten Arbeitsstil – Mittagessen betrachtet er als Luxus, der ihn von seinen Aufgaben abhält. Lady Frederick Windsor berichtete gegenüber "Tatler", dass er den ganzen Tag arbeite, kurz zu Abend esse und dann bis etwa vier Uhr morgens Briefe schreibe.

Für solche Marathonsitzungen braucht es Konzentration – und frische Luft hilft offenbar dabei. Sein Hang zu offenen Fenstern ist nicht seine einzige Marotte. Charles widmet sich im Alltag mit Inbrunst dem Umweltschutz. Im Buckingham-Palast erreicht er regelmäßig Klimaneutralität, beharrt auf ausgeschalteten Lichtern und hat sogar die Temperatur des geheimen Schwimmbads gesenkt, um Energie zu sparen.

Royals-Mitarbeiter spürte seine Hand nicht mehr

Wie eisig es bei Charles wirklich werden kann, weiß sein ehemaliger Kommunikationschef Julian Payne aus eigener Erfahrung. In der "Sunday Times" erinnerte er sich an Besprechungen in Birkhall, dem schottischen Anwesen des Königs: "Ich kann mich an mehr als eine Gelegenheit erinnern, bei der ich dachte, ich hätte mir tatsächlich Erfrierungen zugezogen, während ich versuchte, mit einer Hand zu schreiben, die ich nicht mehr spüren konnte." Seine Mitarbeiter und Königin Camilla müssen mit Charles' frischer Vorliebe leben, auch wenn es unangenehm ist.

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/news.de/stg

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