Prinz Harry: Immer unbeliebter – Herzog konnte den Absturz nicht verhindern
Prinz Harrys Beliebtheit schwindet bei jungen Menschen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evgeniy Maloletka
Erstellt von Sabrina Böhme
15.05.2026 10.24
- Umfrage-Absturz: Prinz Harry immer unbeliebter bei der Jugend
- Herzog von Sussex fällt hinter Prinz William zurück
- Historischer Vergleich zeigt: Prinz Harry gilt offenbar als Gefahr für die künftige Regentschaft seines Bruders
Die Beliebtheitswerte von Prinz Harry befinden sich im freien Fall. das ausgerechnet bei seiner wichtigsten Zielgruppe. Aktuelle YouGov-Erhebungen zeigen einen dramatischen Absturz: Bei den 18- bis 24-Jährigen sank die Zustimmung innerhalb nur eines Jahres von 48 Prozent auf magere 35 Prozent. Damit liegt er knapp hinter seinem Bruder Prinz William. Dabei musste er eine historische Lektion lernen.
Er setzte auf die Jugend: Prinz Harry verliert an Beliebtheit
Damit verliert der Herzog von Sussex seine letzte verbliebene Bastion. Denn während ältere Briten dem royalen Aussteiger schon länger skeptisch gegenüberstehen, galt die junge Generation bislang als sein Rückhalt. Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen, wie Tom Sykes in seinem Substack-Blog "The Royalist" berichtet. Der Plan basierte auf einer simplen demografischen Überlegung: Die kritischen Älteren würden irgendwann verschwinden, während die Harry-freundliche Jugend kulturell und politisch an Einfluss gewinnen würde. Doch diese Langzeitstrategie ist nun spektakulär gescheitert.
Prinz Harry verliert in Umfrage
Die neuesten YouGov-Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Harrys demografische Wette ist verloren. In keiner einzigen Altersgruppe kann der Herzog noch eine Mehrheit oder auch nur ausgeglichene Zustimmungswerte vorweisen. Von den einstigen Höhenflügen mit 70 bis 80 Prozent Beliebtheit während seiner Zeit als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie ist nichts geblieben.
Prinz Harrys Absturz im historischen Vergleich: Keine Gefahr mehr für Prinz William
Seine schlechten Umfragewerte machen ihn laut dem Journalisten nicht mehr zur Gefahr für seinen Bruder. Die Geschichte der britischen Monarchie kennt das Muster unzufriedener Herzöge nur zu gut. Edward VIII. wurde nach seiner Abdankung als Herzog von Windsor zur größten Bedrohung für die Herrschaft seines Bruders George VI. gehandelt. Das Gleiche für Andrew Mountbatten-Windsor. Der in Ungnade gefallene Ex-Prinz gilt heute als größtes Risiko für König Charles III.
Lange Zeit schien Prinz Harry in diese Reihe zu passen – als potenzielle Gefahr für die künftige Regentschaft seines Bruders Prinz William. Verbitterte Herzöge, die das Gefühl haben, nichts mehr verlieren zu können, machen besonders gefährliche Brüder für regierende Könige. Williams Berater hatten mutmaßlich Grund zur Sorge.
Das Ende einer royalen Dimension
Die historische Lektion, die Harry offenbar nicht begriffen hat, formuliert "The Daily Beast" mit einem Verweis auf seinen Urgroßonkel: Exilanten bekommen keine Zugaben. Was Edward VIII. als Herzog von Windsor lernen musste, erfährt nun auch Harry – auf schmerzhafte Weise.
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