Prinz Philip: Royals-Experte enthüllt wahre Todesursache von König Charles' Vater
Prinz Philip, der Vater von König Charles III., starb im April 2021 kurz vor seinem 100. Geburtstag. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Adrian Dennis
Erstellt von Claudia Löwe
30.03.2026 11.38
- Prinz Philip kurz vor 100. Geburtstag gestorben
- Royals-Experte enthüllt wahre Todesursache von Queen Elizabeths Ehemann
- Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs: So lange lebte Prinz Philip mit der heimtückischen Krankheit
- Neues Royals-Buch enthüllt, wie der Herzog von Edinburgh seine letzten Stunden auf Erden verbrachte
Im April 2021, wenige Wochen vor seinem 100. Geburtstag, tat Prinz Philip seinen letzten Atemzug und starb auf Schloss Windsor - für Queen Elizabeth II. war der Tod ihres Ehemannes ein ebenso schwerer Schlag wie für König Charles III., Prinzessin Anne, den früheren Prinzen Andrew und Prinz Edward, die ihren geliebten Vater zu Grabe tragen mussten. Nach dem Tod des Herzogs von Edinburgh wurde kolportiert, Prinz Philip sei an Altersschwäche gestorben - nun ist in einem neuen Buch des Adelsexperten Hugo Vickers plötzlich die Rede von einer anderen Todesursache, der ein jahrelanges Leiden vorangegangen sein soll.
Prinz Philip kurz vor 100. Geburtstag gestorben - jetzt wird die Todesursache enthüllt
Der königliche Historiker legt nun, fünf Jahre nach Prinz Philips Tod, eine neue Biografie über Queen Elizabeth II. vor, die in Auszügen vorab in der "Daily Mail"veröffentlicht wurde. Darin offenbart Hugo Vickers bisher unbekannte Einzelheiten zu den letzten Lebensjahren von Prinz Philip, in denen der Prinzgemahl offenbar einen jahrelangen stillen Kampf gegen eine tödliche Krankheit führte. Der Herzog von Edinburgh habe demnach bereits im Juni 2013 die Diagnose inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten - also fast acht Jahre vor seinem Tod im April 2021. Prinz Philips Überlebenszeit mit der Diagnose übertraf die übliche Prognose bei dieser Krebsart bei weitem.
Prinz Philips letzte Stunden vor seinem Tod: Ehemann von Queen Elizabeth II. riss aus, um ein Bier zu trinken
In seiner letzten Nacht habe Prinz Philip noch einmal seinen unbeugsamen Charakter gezeigt, wie Hugo Vickers beschreibt. Der 99-Jährige entkam seinen Pflegekräften auf Schloss Windsor und machte sich mit seinem Rollator auf den Weg durch die Korridore. Sein Ziel: der Oak Room, ein Wohnzimmer im Schloss. Dort angekommen, schenkte sich der Herzog von Edinburgh ein Bier ein und genoss es in aller Ruhe. Diese Szene beschreibt Biograf Hugo Vickers in seinem neuen Werk über die im Herbst 2022 verstorbene Königin. Der Vorfall zeigt, dass Philip bis zuletzt seinen eigenen Kopf behielt - trotz seiner schweren Erkrankung und der ständigen Betreuung durch medizinisches Personal.
Deshalb war Queen Elizabeth II. nach dem Tod ihres Ehemannes empört
Am folgenden Tag sei Prinz Philip wie gewohnt aufgestanden und habe ein Bad genommen. Dann habe er mitgeteilt, dass er sich nicht wohl fühle - und schloss wenig später für immer die Augen. Die Queen befand sich in diesem Moment nicht an seiner Seite. Laut Vickers war die verwitwete Elizabeth darüber "absolut wütend, dass er sich, wie so oft im Leben, ohne Abschied davonmachte". Diese Reaktion spiegelte ein wiederkehrendes Muster wider: Schon früher hatte die Königin das Personal gebeten, sie zu informieren, wenn Philip aufbrechen wollte - nur um dann zu erfahren, dass er bereits vor 20 Minuten gegangen war.
Prinz Philip an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt - Diagnose kam bei Operation ans Licht
Die verhängnisvolle Entdeckung habe der Ehemann der Queen im Juni 2013 erhalten. Prinz Philip hatte zuvor an einer Gartenparty im Buckingham Palace teilgenommen und wurde anschließend direkt in die London Clinic eingeliefert. Während seines elftägigen Aufenthalts führten die Ärzte eine explorative Operation durch. Bei dem Eingriff entdeckten die Mediziner einen Schatten auf seiner Bauchspeicheldrüse. Sie öffneten seinen Bauch mit einem großen Schnitt quer über den Magen. Das Ergebnis war niederschmetternd: inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Philip feierte seinen 92. Geburtstag im Krankenhaus. Die Queen besuchte ihn an diesem Tag – ungewöhnlich für die königliche Familie, die normalerweise keine häufigen Krankenhausbesuche machte. Auch andere Familienmitglieder kamen vorbei. Anschließend erholte sich der Herzog zwei Monate lang auf Schloss Windsor.
Der Herzog von Edinburgh und sein fast acht Jahre dauernder Überlebenskampf gegen alle Prognosen
Prinz Philips Widerstandskraft überraschte selbst die Pessimisten. Nach seiner Diagnose 2013 kehrte er bereits am 12. Juli nach Wood Farm in Sandringham zurück. Einen Monat später überreichte er wieder Medaillen bei der Royal Society in Edinburgh. Vier Jahre nach der Krebsdiagnose zog sich der Herzog 2017 von seinen königlichen Pflichten zurück. Im Jahr 2019 kursierten dann derart ernste Gerüchte über seinen Gesundheitszustand, dass die Regierung Vorkehrungen traf. Downing Street wurde informiert, und es wurde entschieden: Sollte Philip sterben, würde die geplante Parlamentswahl um fünf Tage verschoben. Doch der Herzog erholte sich erneut. Jemand bemerkte laut Vickers, Philip sei "gemeinnützig" und bemühe sich zu überleben, um die Wahl nicht zu stören.
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