Andrew Mountbatten-Windsor: Ex-Prinz als Spielball von Russen-Spionen laut US-Geheimdienst
Ein US-Geheimdienstbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor: Der 66-Jährige soll ein "nützlicher Idiot" für russische Agenten gewesen sein. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King
Erstellt von Claudia Löwe
28.02.2026 13.06
- Ex-Prinz Andrew weiter unter Druck nach Enthüllungen zu Jeffrey-Epstein-Freundschaft
- Früherer Herzog von York als "nützlicher Idiot" von russischen Spionen ausgenutzt
- Andrew Mountbatten-Windsor eifersüchtig auf König Charles III. - Russland-Spione hatten leichtes Spiel
Es ist erst wenige Jahre her, dass der frühere Prinz Andrew als Handelsbeauftragter für Großbritannien durch die Welt reiste und das Jetset-Leben genoss - dass der jüngere Bruder von König Charles III. sich dabei mit zweifelhaften Freunden umgab und offenbar weder auf Diskretion noch auf Integrität großen Wert legte, fällt dem 66-Jährigen nun gehörig auf die Füße.
Andrew Mountbatten-Windsor tief gefallen - nun kommen neue Enthüllungen ans Licht
Die Konsequenzen sind ebenso schmerzhaft wie blamabel: Sämtliche Royals-Titel und Würden sind Andrew Mountbatten-Windsor aberkannt worden, seinen luxuriösen Wohnsitz in Windsor musste der frühere Herzog von York räumen und zu allem Übel klickten auch noch die Handschellen, als die Polizei Andrew einen unangemeldeten Besuch an dessen 66. Geburtstag abstattete. Nun erhebt ein US-Geheimdienstbericht weitere schwere Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor. Der 66-Jährige wird darin als "nützlicher Idiot" für russische Agenten bezeichnet, wie die "Bild"unter Bezug auf die "Daily Mail" berichtet.
Ex-Prinz Andrew in Polizeigewahrsam - so lauten die Aschuldigungen
Der frühere Prinz wurde erst kürzlich von den Behörden in Gewahrsam genommen. Nach mehrstündiger Vernehmung durch die Polizei durfte er wieder in sein Zuhause zurückkehren. Die Anschuldigungen aus dem amerikanischen Geheimdienstpapier wiegen schwer: Andrew soll während seiner Tätigkeit als britischer Handelsbeauftragter zwischen 2001 und 2011 vertrauliche Informationen preisgegeben haben. König Charles III. hatte den Ermittlungsbehörden bereits vollumfängliche Kooperationsbereitschaft versichert und nach der Festnahme seines Bruders betont, der Gerechtigkeit müsse Genüge getan werden.
Geheimdienst enthüllt: So machte sich Ex-Prinz Andrew mit seiner größten Schwäche für Spione angreifbar
Das nun enthüllte geheimdienstliche US-Dokument trägt den Titel "Political Corruption: Andrew Mountbatten-Windsor" und ist auf den 15. Januar 2026 datiert. Darin beschreiben die Geheimdienste den jüngeren Bruder von König Charles III. (77) als verwundbarstes Mitglied der königlichen Familie. Die russischen Agenten hätten gezielt Andrews charakterliche Schwächen ausgenutzt. Dem Bericht zufolge trieben ihn Neid auf seinen älteren Bruder sowie ein ausgeprägtes Verlangen nach Geld und Anerkennung an. Ex-Prinz Andrew habe sogar eine "langjährige Abneigung" gegen Charles gehegt und sich selbst für den besseren König gehalten. Ob diese Einschätzungen der Realität entsprechen, ist bislang nicht offiziell bestätigt. Der Bericht hält jedoch fest, dass Andrew nicht erpresst worden sei.
Neue Enthüllungen zu Andrew Mountbatten-Windsors dubiosen Geschäfte und internationalen Verstrickungen
Andrews Verbindungen ins Ausland stehen seit Jahren unter kritischer Beobachtung. Besonders ein Immobiliengeschäft aus dem Jahr 2007 wirft Fragen auf: Sein Anwesen Sunninghill Park ging damals für 15 Millionen Pfund an den kasachischen Oligarchen Timur Kulibayev (59) – drei Millionen über dem Marktwert. Experten für Geldwäsche sprachen damals von "roten Flaggen". Andrew kommentierte den Deal lapidar: "Wenn das Angebot so lautet, werde ich einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen." Auch seine enge Freundschaft zu Jeffrey Epstein belastet ihn weiterhin schwer. Laut Geheimdienstquellen könnte Epstein selbst jahrelang von russischen Diensten beobachtet worden sein. Der Historiker Andrew Lownie (65) erklärte gegenüber der "Daily Mail", dass neben russischen auch chinesische Geheimdienste Andrews Schwächen ausgenutzt haben könnten.
Britisches Königshaus droht massiver Imageschaden wegen Andrew Mountbatten-Windsor
Für König Charles III. entwickeln sich die Vorwürfe gegen seinen jüngeren Bruder immer mehr zum ultimativen Albtraum. Andrew ist sowohl finanziell als auch persönlich vom Monarchen abhängig. Sollten sich auch nur Teile der Anschuldigungen bestätigen, droht der Krone erheblicher Reputationsverlust. Noch handelt es sich bei den Erkenntnissen um bloße Einschätzungen der Geheimdienste – gerichtsfest bewiesen ist bislang nichts. Ob Andrew bewusst mit ausländischen Diensten zusammenarbeitete oder lediglich manipuliert wurde, bleibt offen. Die laufenden Ermittlungen werden zeigen müssen, was an den explosiven Behauptungen tatsächlich dran ist. Nach seiner Festnahme und dem mehrstündigen Polizeiverhör muss sich der 66-Jährige möglicherweise bald weiteren unangenehmen Fragen zu seinen Verstrickungen im Epstein-Komplex stellen.
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