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Helene Fischer: Studie belegt - Darum wird man zum Helene-Fischer-Fan

Die Studenten des Studiengangs Journalistik und Kommunikation an der HMTMH haben das Phänomen "Helene Fischer" untersucht. Bild: dpa

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Helene Fischer lockt vom Teenie bis zum Rentner Hunderttausende in die Konzerthallen, verkauft ihre Alben millionenfach und gilt als sexy Sauberfrau. Und nun ist es amtlich: Die Schlager-Königin ist ein Phänomen, das es zu erforschen gilt. Oder zumindest die Fischer-Fans. Denn die sind Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH).

Helene-Fischer-Fans in einer Studie von Studenten erforscht

Eine Gruppe aus acht Studierenden hat sich zwei Semester lang mit der Frage beschäftigt: Wie wird man zum Helene-Fischer-Fan? Um diese Frage zu beantworten, teilten die angehenden Akademiker einen anonymen Online-Fragebogen in den sozialen Medien und Fan-Foren, berichtet "haz.de". Unter anderem sollten die Studienteilnehmer den Satz "Ich bin Fan von Helene Fischer, weil ..." vervollständigen. 364 Fans nahmen an der Umfrage teil. Die Studie ist nicht repräsentativ.

Fans von Helene Fischer haben zumeist wenig Selbstwertgefühl

Die Studierenden kamen zu dem Ergebnis, dass es zumeist eine Frage des Selbstwertgefühls sei, ob jemand zum Helene-Fan mutiert oder nicht. Besonders Menschen, die mit sich und ihrer aktuellen Lebenslage unzufrieden sind, seien gerne Teil einer Fan-Gemeinschaft. Dort versuchen der Studie zufolge viele Teilnehmer, Anschluss zu finden. Tanja Fisse, eine Masterstudentin, die sich eingehend mit dem Thema beschäftigt hat, konnte mit diesem Ergebnis jedoch nicht erklären, warum auch "hochkulturell Interessierte wie Opern- und Theatergänger" auf den Schlager-Pop stehen, berichtet "haz.de" weiter. "Das könnten vielleicht ironische Motive sein", mutmaßt die 27-Jährige.

HMTMH unterteilt Helene-Fischer-Fans in drei Gruppen

Nach Auswertung der Testergebnisse, ordneten die Studierenden die Fans drei Gruppen zu. Benannt wurden diese nach den Songs von Helene Fischer. Der "Liebe einfach so"-Fan beispielsweise sei überdurchschnittlich oft männlich oder in einer Liebesbeziehung. Die Forschungsgruppe mutmaßt deshalb, dass Fantyp 1 zumeist über die Partnerin zum passiven Fan wird. Der "Ich will immer wieder dieses Fieber spür'n"-Fan hingegen sei aktiv in seinem Fan-Dasein. Er kauft Helenes Platten und besucht ihre Konzerte. "Das Fansein ist aber nicht der Lebensmittelpunkt", erklärt Frederik Timme der "Hannoverschen Allgemeinen".

"Liebe einfach so"- schlägt "Ich will immer wieder dieses Fieber spür'n"- und "Auf der Suche nach mir"-Fangruppen

Anders sieht es da bei Fantyp 3 aus. Die "Auf der Suche nach mir"-Fangruppe bestünde aus einer Art Helene-Fischer-Doubles, sei zumeist weiblich und hat die 32-jährige Freundin von Florian Silbereisen zu ihrem Idol auserkoren. Zu diesen Hardcore-Fans zählen jedoch nur 18 Prozent der Befragten. Fantyp 2 sei mit 53 Prozent am häufigsten vertreten, Typ 1 belegt mit 29 Prozent den zweiten Platz im Ranking.

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saw/sam/news.de

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