Politik

Wladimir Putin: Massensterben an der Front - Putins Soldaten überleben offenbar nur Minuten

Schock-Zahlen für Wladimir Putin: Wer als frischer Rekrut an die ukrainische Front geschickt wird, hat laut russischen Militärbloggern nur 20 bis 35 Minuten zu leben. Bild: picture alliance/dpa | Mikhail Klimentyev

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  • Schock-Zahlen für Wladimir Putin
  • Militärblogger berichten von dramatischen Verlusten an der Front
  • Russen überleben auf dem Schlachtfeld offenbar nur 20 bis 35 Minuten
  • Trotz hoher Verluste erzielt Russland offenbar nur begrenzte Geländegewinne

Diese Zahlen dürften Wladimir Putin, der eigenen Worten zufolge mit massiven Problemen im Ukraine-Krieg zu kämpfen hat,kaum gefallen. Rund 30.000 russische Soldaten sterben derzeit jeden Monat im Ukraine-Krieg. Das geht aus Berichten russischer Militärblogger auf Telegram hervor.

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Schock-Zahlen für Wladimir Putin: Russische Blogger enthüllen Massensterben an der Ukraine-Front

Noch drastischer fällt die Statistik für Neuankömmlinge an der Front aus. Frisch eingezogene Soldaten überleben demnach im Durchschnitt lediglich zehn Tage bis drei Wochen – gerechnet vom Zeitpunkt ihrer Einberufung bis zum ersten Fronteinsatz. Sobald sie das eigentliche Schlachtfeld erreichen, reduziert sich ihre Lebenserwartung auf gerade einmal 20 bis 35 Minuten.

Diese Angaben stammen nicht etwa von ukrainischer Seite oder westlichen Geheimdiensten, sondern aus russischen Quellen selbst.

Drohnen verwandeln das Schlachtfeld in eine Todeszone

Der britische Historiker und Oxford-Professor Peter Frankopan liefert eine Erklärung für das beispiellose Sterben. In einem Beitrag für "Foreign Policy" macht er einen fundamentalen Wandel in der Kriegsführung verantwortlich: "Ein wesentlicher Grund dafür ist der außergewöhnliche Wandel in der Technologie und Taktik auf dem Schlachtfeld - insbesondere die Tatsache, dass Drohnen in diesem Krieg zu den wichtigsten Tötungsmaschinen geworden sind."

Die unbemannten Fluggeräte haben die Überlebenschancen für Infanteristen drastisch reduziert. Wo früher Artillerie und Panzer dominierten, entscheiden heute kleine, kostengünstige Drohnen über Leben und Tod – oft innerhalb von Minuten nach dem Eintreffen an der Front.

Blutzoll ohne Landgewinn: Putin kann kaumterritoriale Erfolge vorweisen

Trotz der verheerenden Opferzahlen kann Moskau kaum territoriale Erfolge vorweisen.Das russische Militär habe schon seit längerer Zeit keine bedeutenden Gebietsgewinne mehr erzielt – im Gegenteil: Es ist sogar von Verlusten die Rede. 

Die ukrainische Seite verzeichnet hingegen Fortschritte. Plötzlich erobert Kiew mehr Gebiet zurück als Russland gewinnt. Armeechef Oleksandr Syrskyj erklärte kürzlich, dass seine Truppen in diesem Jahr bereits 600 Quadratkilometer russisch besetztes Territorium zurückerobert hätten. Das massive Sterben russischer Soldaten führt also nicht zu den von Moskau erhofften strategischen Durchbrüchen, sondern verpufft weitgehend wirkungslos.

Ex-US-Geheimdienstchef sieht Ukraine im Vorteil

Robert Ashley, ehemaliger Leiter des US-Militärgeheimdienstes DIA, zieht aus der Lage klare Schlüsse. "Aus operativer Sicht würde ich sagen, dass die Ukraine dabei ist, zu gewinnen", erklärte er laut "CBS". Damit bezieht er sich nicht unbedingt auf einen baldigen Gesamtsieg, sondern darauf, dass Russlands Kriegsziele zunehmend scheitern.

Putin bleibt trotz Rückschlägen bei seiner Linie

Kremlchef Putin hält dennoch an seinem Optimismus fest. Er verwies auf einen angeblich "katastrophalen Personalmangel" bei den ukrainischen Streitkräften. Zudem behauptete er, Moskau sei vorgeschlagen worden, die Kämpfe auf vier ostukrainische Gebiete zu begrenzen. Seine Antwort: "Aber die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne."

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/news.de/stg

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