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Putin-Rückschlag: Türkische Kampfdrohne eingesetzt? Wasserfahrzeug in die Luft gejagt

Die Ukraine reagierte auf einen Seeangriff von Putins Truppen mit einem Gegenschlag. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Vyacheslav Prokofyev

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  • Ukraine kontert russischen Seeangriff
  • Ukraine-Drohnen jagen Russlands unbemannte Wasserfahrzeuge in die Luft
  • Elon Musks Technologie verwendet? Putins Soldaten nutzen trotz Sperrung Starlink

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen russischen Seeangriff erfolgreich abgewehrt. Dabei wurden mehrere unbemannte Angriffsboote im Schwarzen Meer vernichtet, wie der Berater des Verteidigungsministeriums Serhii "Flash" Beskrestnov auf Telegram mitteilte.

Niederlage für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg - Putins Wasserfahrzeuge in die Luft gejagt

Russland hatte versucht, die südwestliche Küste der Ukraine mit mehreren unbemannten Überwasserfahrzeugen anzugreifen, schrieb "Kyiv Independent". Die ukrainischen Einheiten entdeckten sämtliche Boote und zerstörten sie noch auf See. Darüber berichtete die ukrainische Marine auf der Plattform X. Sie schrieben dazu: "Drei feindliche UMS wurden zerstört. Durch die koordinierten Aktionen der Marinekräfte der Streitkräfte der Ukraine und des GUIR wurden sofort drei feindliche unbemannte Seeschiffe entdeckt und zerstört.

Zu dem Bericht veröffentlichte sie ein kurzes Video. Darin ist zu sehen, wie eines der unbemannten Wasserfahrzeuge nach einem Treffer explodiert. Das Material wurde mit dramatischer Musik unterlegt. Wie hoch die Zahl der zerstörten Fahrzeuge wirklich ausfällt, lässt sich nicht unabhängig verifizieren. Das gilt auch für das Datum. Berichte sprechen vom 23. oder 24. Juni.

Ukraine holt türkische Kampfdrohne zurück

Erstmals seit langer Zeit kamen dabei wieder türkische Bayraktar-TB2-Kampfdrohnen zum Einsatz, berichtete "Defence Express". Die Bayraktar TB2 erlebte in den ersten Monaten der russischen Großinvasion ihre Blütezeit und fügte den feindlichen Truppen erhebliche Verluste zu. Ab Ende 2022 ging ihre Einsatzhäufigkeit jedoch drastisch zurück, da Russland sein Luftabwehrnetz massiv ausbaute.

Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Ukrainische Drohnen haben unter anderem systematisch zahlreiche russische Radarstationen und Boden-Luft-Raketensysteme ausgeschaltet – insbesondere auf der vorübergehend besetzten Krim. Dadurch können die TB2 nun offenbar wieder über Teile des Schwarzen Meeres operieren.

Bei dem Angriff kamen vermutlich präzisionsgelenkte Munition vom Typ MAM-L oder MAM-C zum Einsatz. Alternativ könnten lasergelenkte Raketen mit semi-aktiven Lasersuchköpfen verwendet worden sein. Welche Drohnen und Munitionen genau verwendet wurden, verriet die Marine nicht. Offizielle Bestätigungen über einen Einsatz des türkischen Modells fehlen.

Wasserboote nutzen Elon Musks Starlink?

Die Wasserfahrzeuge navigierten mithilfe des Satellitennetzwerks Starlink. "Wie ich bereits erwähnt habe, waren die zerstörten Boote mit Starlink ausgestattet, da der Feind über keine anderen Systeme zur Fernsteuerung verfügt", erklärte Beskrestnov.

Trotz Sperrung - Putins Soldaten nutzen trotzdem Starlink

Die Nutzung von Starlink durch russische Truppen ist offiziell nicht gestattet. Im Februar 2026 blockierte SpaceX massenhaft den Zugang für russische Einheiten an der Frontlinie. Das Unternehmen führte eine sogenannte "Whitelist" ein, die nur registrierte Geräte auf ukrainischem Territorium zuließ. Nicht autorisierte Terminals wurden über Nacht abgeschaltet, was die Kommunikation auf dem Schlachtfeld sofort beeinträchtigte.

Auch innerhalb Russlands ist der Starlink-Dienst offiziell verboten. Dennoch suchen russische Soldaten nach Wegen, das System in Kampfgebieten weiterhin zu nutzen. Diese Umgehungsversuche führten sie teilweise direkt in Fallen der ukrainischen Streitkräfte.

Schattenflotte und Shahed-Drohnen mit Musks Technologie an der Front

Seit Anfang 2025 rüstet Russland zudem einige seiner Shahed-Drohnen für Tiefschläge mit Starlink-Terminals aus. Diese Technologie ermöglicht es den Angriffsdrohnen, tiefer in ukrainisches Territorium vorzudringen und dabei die Verbindung zu den Drohnen-Piloten zu bewahren.

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/ife/news.de/stg

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