Donald Trump: Brisanter Spitzname enthüllt - US-Präsident macht sich selbst zum Mafia-Boss
Donald Trump soll zwei fragwürdige Spitznamen für einen bestimmten Vertrauten haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
23.06.2026 15.05
- Donald Trump hat speziellen Spitznamen für seinen engen Vertrauten
- Donald Trump macht sich zum Mafia-Boss
- Donald Trump mit Bewunderung für Kim Jong Un
Die Spitznamen, die ein Präsident für seine engsten Mitarbeiter wählt, können aufschlussreich sein. Donald Trump hat für seinen Kommunikationsdirektor Steven Cheung zwei besonders bemerkenswerte Bezeichnungen parat. Die Enthüllung stammt aus dem Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" der "New York Times"-Reporter Maggie Haberman und Jonathan Swan, das bereits mit Aussagen über Melania Trump und den inneren Trump-Zirkel für Aufsehen gesorgt hat.
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Donald Trump hat speziellen Spitznamen für seinen engen Vertrauten
Tina Brown von "The Daily Beast" ordnet auf ihrem Substack-Account "Fresh Hell" die ungewöhnlichen Trump-Spitznamen ein. Demnach soll Trump seinen Kommunikationsdirektor Steven Cheung wahlweise "Luca Brasi" (benannt nach dem Vollstrecker aus dem Mafia-Klassiker "Der Pate") und "eine gewalttätigere Version von Kim Jong Un" nennen.
Cheung, Sohn chinesischer Einwanderer, hat sich einen Namen als Trumps "Attacke-Abteilung" gemacht. Mit derben Tiraden gegen Kongressmitglieder, Journalisten und andere Kritiker des US-Präsidenten etablierte er sich in dieser Rolle. Auf sozialen Medien reagiert er regelmäßig mit heftigen verbalen Attacken auf jegliche Trump-Kritik.
Donald Trump macht sich zum Mafia-Boss
Der Spitzname "Luca Brasi" ist besonders aufschlussreich. In Francis Ford Coppolas Meisterwerk "Der Pate" von 1972, das Trump laut eigener Aussage zu seinen Lieblingsfilmen zählt, verkörpert Brasi den skrupellosen und bedingungslos loyalen persönlichen Vollstrecker von Don Corleone. Die Figur stirbt am Ende einen grausamen Tod. Brasi zeichnet sich im Film durch zwei Eigenschaften aus - gnadenlose Effizienz und absolute Treue zu seinem Boss. Genau diese Eigenschaften scheint Trump bei seinem Kommunikationsdirektor zu schätzen.
Dass Trump ausgerechnet diese Rolle für Cheung wählt, legt laut Tina Brown nahe, wie der US-Präsident sich selbst sieht: als alternder Patriarch einer Verbrecherfamilie, wie ihn Marlon Brando verkörperte. Der Vergleich sei kein Zufall, sondern eine bewusste Analogie zu der von Brando gespielten Figur des Mafia-Dons, analysiert sie.
Donald Trump mit Bewunderung für Kim Jong Un
Der Vergleich mit Kim Jong Un ist auf der anderen Seite keineswegs als Beleidigung gedacht. Donald Trump hat wiederholt positiv über den nordkoreanischen Diktator gesprochen, der eines der repressivsten Regime der Welt führt. Im Jahr 2018 behauptete der US-Präsident sogar, die beiden hätten sich durch ihren Briefwechsel "ineinander verliebt".
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