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Donald Trump: Republikaner in Sorge - Iran-Abkommen ist "eine schwere und totale Niederlage"

Die Kritik am Iran-Krieg wird aus der republikanischen Partei lauter. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Republikaner kritisieren Trumps Iran-Abkommen
  • Ehemaliger republikanischer Kongressabgeordneter bezeichnet Vereinbarung mit dem Iran als Kapitulation
  • Iran-Abkommen wirkt wie eine Niederlage

Nach vier Monaten einigten sich die USA und der Iran am 14. Juni auf einen Vorvertrag zum Kriegsende. Seitdem wächst innerhalb der Republikanischen Partei der Unmut über US-Präsident Donald Trumps Kurs gegenüber Teheran. Immer mehr Parteikollegen äußern sich kritisch zu dem Abkommen (Memorandum of Understanding, MOU), das die Trump-Administration vergangenes Wochenende mit dem iranischen Regime ausgehandelt hatte.

Ex-Republikaner bezeichnet Trumps Iran-Abkommen als Kapitulation

Republikaner wieJohn Cornyn, ein Senator aus Texas, sorgen sich. "Der Iran ist stärker geworden, wir sind schwächer geworden", zitiert ihn CNN. Auch ehemalige Parteimitglieder wie Trey Gowdy übten scharfe Kritik. Gegenüber "Fox News" bezeichnete der ehemalige Kongressabgeordnete Trumps Abkommen als Kapitulation und warf der Regierung vor, den jahrzehntelangen wirtschaftlichen Würgegriff der USA gegenüber dem Iran aufgegeben zu haben. "Ich dachte, jemand würde mich auf den Arm nehmen, als ich sah, was wir aufgeben", sagte Gowdy. 

Iran steht besser da - USA geben dem Land Handlungsspielraum

In seiner YouTube-Sendung widmete sich David Pakman dem Thema. Er verwies darauf, dass Gowdy einen zentralen Punkt treffe. Während unter anderem Donald Trump und US-Vizepräsident J.D. Vance sagen, der Iran wurde bekämpft, sei total geschwächt, isoliert und verzweifelt, fragte sich der politische Kommentator und Autor: "Warum geht es ihnen am Ende besser als zu Beginn dieses Krieges?" Üblicherweise diktiert der Sieger eines Konflikts die Bedingungen. In diesem Fall scheint jedoch der Iran die gesamte Hebelwirkung besessen zu haben. Dies wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass:

  • Die US-Bestände an bestimmten Raketentypen erschöpft sind.
  • Die USA den Einsatz von Bodentruppen ("boots on the ground") ausschließen, was dem Iran Handlungsspielraum gibt.

Kritiker zweifeln an Donald Trumps Atombomben-Vereinbarung

In dem Video kommt das sogenannte Konzept des "Down-Blendings" (Heruntermischen von Uran) zur Sprache. In dem Clip wird darauf verwiesen, dass das neue Abkommen nun jedoch als noch schlechter empfunden wird. Es sei eine bloße Verzögerungstaktik, die der Iran jederzeit wieder umkehren ("up-blend") kann, sobald Trump nicht mehr im Amt ist. Obwohl die Trump-Regierung argumentiert, dass der Iran durch den Deal niemals eine Atombombe erhalten werde, bezweifeln Kritiker die Wirksamkeit der Vereinbarung.

Iran-Abkommen für Republikaner eine Niederlage

Trump hatte das ursprüngliche Iran-Abkommen unter Obama jahrelang als "katastrophale Kapitulation" und Zeichen von Schwäche verspottet. Die Quellen weisen darauf hin, dass das neue Abkommen nun jedoch als noch schlechter empfunden wird. "Wenn Obamas Abkommen eine Beschwichtigungspolitik war, wie sollen wir das hier dann nennen?", sagte Pakman. "Es ist eine schwere und totale Niederlage, und selbst Trey Gowdy ist sich dessen bewusst."

Zusammenfassend betrachtet wird das Abkommen als ein diplomatisches Scheitern betrachtet, weil es den Iran finanziell stärkt, die nuklearen Ambitionen nur temporär bremst und die ursprünglich starke Verhandlungsposition der USA ohne erkennbaren strategischen Vorteil aufgegeben hat. Derweil gehen die Gespräche im Iran weiter. Frieden ist also bislang nicht in Sicht.

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/loc/news.de/stg

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