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Donald Trump: Diktator-Vorwurf gegen "The Don" - Amerikaner zunehmend in Sorge um die Demokratie

Donald Trump sieht sich in den USA zunehmend mit einem Diktator-Vorwurf konfrontiert. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Michel Euler

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  • Fast 60 Prozent der Amerikaner halten Donald Trump für einen "gefährlichen Diktator"
  • Das ist der bislang höchste Wert in einer PRRI-Umfrage
  • Weißes Haus reagiert mit Verweis auf bisherige Erfolge des US-Präsidenten

Kurz vor der Unterzeichnung eines Deals zur Beendigung des Iran-Krieges in Frankreich gab es einen weiteren Dämpfer für Donald Trump in den USA. Die Zufriedenheit der Amerikaner mit ihrem Präsidenten erreichte bereits in den vergangenen Monaten immer neue Tiefpunkte. Auch die Sorge, dass der 80-jährige Republikaner die Demokratie in den Vereinigten Staaten bedroht, ist erneut gewachsen.

Donald Trump ein "gefährlicher Diktator"? Immer mehr Amerikaner äußern Sorge vor Zerstörung der Demokratie

Eine aktuelle Umfrage des Public Religion Research Institute (PRRI), über die "Newsweek" berichtet, ergab, dass mittlerweile 59 Prozent der insgesamt 5.469 Befragten Trump für einen "gefährlichen Diktator" halten, "dessen Macht eingeschränkt werden muss, bevor er die amerikanische Demokratie zerstört". Das ist ein Anstieg um sieben Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Umfrage aus dem März 2026. Den zuvor bislang höchsten Wert in der PRRI-Erhebung erreichte Trump im September 2025, als ihn 56 Prozent als "gefährlichen Diktator" bezeichneten. Nun wurde dieser Rekord gebrochen.

Weißes Haus hebt Erfolge des US-Präsidenten hervor

Die Umfrage mit einer Fehlermarge von plus/minus 1,53 Prozentpunkten wurde zwischen dem 1. und 18. Mai durchgeführt - in einer Zeit, in der unter anderem der Iran-Krieg, Handels- und Zollstreitigkeiten mit Europa sowie steigende Benzinpreise die Schlagzeilen in den USA beherrschten. Das Weiße Haus verwies in einer Stellungnahme gegenüber "Newsweek" auf die Präsidentschaftswahl 2024, "als fast 80 Millionen Amerikaner Präsident Trump mit überwältigender Mehrheit wählten, um seine populäre und vernünftige Agenda umzusetzen". Zudem behauptete Washington, dass "kein anderer Präsident in der Geschichte" mehr für das amerikanische Volk erreicht habe als Trump. Er würde neben vielen anderen Dingen weiter daran arbeiten, Arbeitsplätze zu schaffen, die Inflation einzudämmen und Wohnraum bezahlbarer zu machen.

Vorwurf: Donald Trump regiert zunehmend autoritär

Der amtierenden US-Regierung werden zunehmend autoritäre Tendenzen vorgeworfen. So drohte Trump in den vergangenen Monaten beispielsweise bereits häufiger kritischen Journalisten oder Richtern, die Entscheidungen gegen ihn trafen. Auch das rigorose Vorgehen der Einwanderungsbehörde gegen Migranten steht massiv in der Kritik.

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/sba/news.de

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