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Donald Trump: Platzt der Iran-Deal doch noch? US-Präsident droht den Mullahs

Trump sorgt mit scharfem Iran-Kurs für Unruhe: Deal angeblich weiter offen Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Trump stellt klar, dass die Iran-Absichtserklärung aus seiner Sicht nicht endgültig ist
  • Gleichzeitig droht er mit militärischen Angriffen bei möglichem Fehlverhalten des Iran
  • Streit um Inhalte und mögliche Milliardenfonds verschärft die internationale Debatte

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Donald Trump hat mit neuen Aussagen zum Iran-Abkommen für Verwirrung gesorgt. Trotz bereits unterzeichneter Absichtserklärung stellt der US-Präsident klar, dass das geplante Friedensabkommen aus seiner Sicht keineswegs abgeschlossen ist. Gleichzeitig droht er mit militärischen Konsequenzen, sollte Teheran nicht nach seinen Vorstellungen handeln.

Abkommen nur "Absicht": Donald Trump hält sich Optionen offen

Nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zur Deeskalation des Konflikts rudert Trump nun rhetorisch wieder zurück. Bei einem Treffen am Rande internationaler Gespräche machte er laut "Daily Mail" deutlich, dass das Dokument aus seiner Sicht noch nicht final sei.

"Nein, es ist nicht endgültig, es ist eine Absichtserklärung", erklärte Trump vor Journalisten.

Noch deutlicher wurde er in Bezug auf mögliche Konsequenzen für den Iran:

"Wenn sie mir nicht gefällt, werden wir wieder auf sie schießen und Bomben auf ihre Köpfe werfen."

Donald Trumps Drohungen gegen Teheran sorgen für Irritationen

Die Aussagen des US-Präsidenten stoßen international auf Aufmerksamkeit, da sie nur kurz nach der angeblichen Einigung gefallen sind. Trump bekräftigte dabei seine harte Linie gegenüber dem Iran und verwies auf jahrzehntelange Spannungen.

"Wenn sie sich nicht benehmen, werden wir wieder Bomben direkt auf ihren Kopf werfen", sagte er später erneut.

Nach Angaben aus Regierungskreisen soll die Vereinbarung unter anderem eine Waffenruhe, wirtschaftliche Zugeständnisse und Bedingungen für eine mögliche Lockerung von Sanktionen umfassen. Offiziell bestätigt ist der finale Wortlaut jedoch bislang nicht.

Streit um Inhalte und mögliche Milliardenfonds

Besonders umstritten sind Berichte über einen möglichen Entwicklungsfonds für den Iran. Medienberichten zufolge könnte dieser ein Volumen von bis zu 300 Milliarden US-Dollar erreichen, finanziert durch internationale Investoren, darunter auch Staaten aus dem Golfraum. Trump wies jedoch zurück, dass die USA daran beteiligt seien.

"Das ist falsch. Wir investieren nicht, wir legen keine 10 Cent hin", stellte er klar.

Gleichzeitig betonte er, dass wirtschaftliche Beteiligungen anderer Länder möglich seien, jedoch nur unter bestimmten politischen Bedingungen.

Weiße Haus stellt Darstellung infrage

Das Weiße Haus versucht unterdessen, kursierende Entwürfe der Absichtserklärung zu relativieren. Berater der Regierung erklärten, veröffentlichte Textfassungen entsprächen nicht dem offiziellen Stand der Verhandlungen.

"Der von CNN erhaltene angebliche Text der Absichtserklärung entspricht nicht dem Wortlaut der tatsächlichen Absichtserklärung", hieß es aus dem Umfeld des Präsidenten.

Trotz wachsender Kritik aus Politik und Medien bleibt unklar, wann der endgültige Vertragstext veröffentlicht wird. Beobachter sehen darin einen weiteren Faktor, der die ohnehin angespannte Lage zwischen Washington und Teheran zusätzlich verschärfen könnte.

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