Republikaner in Sorge: Warnsignal für US-Präsident Trump – junge Wähler distanzieren sich zunehmend
Umfrage-Schock für US-Präsident Trump: Junge Wähler kehren ihm den Rücken Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Mia Lada-Klein
16.06.2026 18.54
- Trumps Zustimmungswerte bei Millennials fallen auf einen historischen Tiefstand
- Besonders junge Wähler wenden sich wegen Wirtschaftssorgen zunehmend von Trump ab
- Schlechten Umfragewerte könnten für Republikaner vor Zwischenwahlen problematisch werden
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Donald Trump muss bei einer wichtigen Wählergruppe einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Neue Umfragen zeigen, dass seine Zustimmungswerte unter Millennials auf den schlechtesten Stand seit Beginn der Erhebungen gefallen sind. Besonders mit Blick auf die Zwischenwahlen wächst damit der Druck auf die Republikaner.
Historischer Tiefstand von Donald Trump bei Millennials
Laut aktuellen Daten von Economist/YouGov fällt Trumps Unterstützung bei den 30- bis 44-Jährigen weiter ab. Nur noch 26 Prozent der Befragten bewerten seine Arbeit positiv, während 65 Prozent unzufrieden sind. Damit erreicht Trump in dieser Altersgruppe einen Negativwert von minus 39 Punkten. Noch zu Beginn seiner zweiten Amtszeit sah das "Newsweek" zufolge deutlich besser aus. Ende Januar lagen Zustimmung und Ablehnung bei Millennials nahezu gleichauf. Seitdem zeigt die Entwicklung konstant nach unten.
Schlechte Werte von Donald Trump auch landesweit
Nicht nur bei jüngeren Wählern verliert Trump an Zustimmung. Auch im landesweiten Durchschnitt bleiben die Zahlen schwach. Der aktuellen Umfrage zufolge unterstützen lediglich 35 Prozent der Amerikaner den Präsidenten. 60 Prozent äußerten dagegen Ablehnung. Damit liegt Trump insgesamt deutlich im Minus. Auch andere Umfrageauswertungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Mehrere nationale Erhebungen sehen seine Zustimmungswerte aktuell nur noch im oberen 30-Prozent-Bereich.
Warum jüngere Wähler auf Distanz zu Donald Trump gehen
Analysten sehen hinter dem Abwärtstrend vor allem wirtschaftliche Sorgen. Themen wie hohe Lebenshaltungskosten, Inflation und bezahlbarer Wohnraum spielen besonders bei Millennials eine große Rolle. Hinzu kommen außenpolitische Entscheidungen und die allgemeine politische Stimmung, die laut Umfragen viele jüngere Menschen zunehmend gegen Trump aufbringt. Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Skepsis vieler junger Wähler inzwischen zu einer dauerhaften Ablehnung entwickelt.
Weißes Haus weist Kritik an Donald Trumps schlechten Umfragewerten zurück
Die Regierung reagierte gelassen auf die schlechten Werte. Sprecher Davis Ingle verwies auf Trumps Wahlsieg und bezeichnete diesen erneut als entscheidenden Beleg für die Unterstützung der Bevölkerung. Das Wahlergebnis sei die "ultimative Umfrage", erklärte das Weiße Haus. Zudem betont die Regierung weiterhin ihre Wirtschaftsprogramme und Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten.
Sorge vor Folgen für die Zwischenwahlen
Für die Republikaner könnten die schwachen Umfragewerte langfristig zum Problem werden. Millennials zählen inzwischen zu den größten Wählergruppen in den USA und gewinnen bei nationalen Wahlen immer mehr Einfluss. Politische Beobachter warnen deshalb davor, den anhaltenden Rückgang als kurzfristige Schwankung abzutun. Gerade vor den Zwischenwahlen 2026 könnten die Verluste bei jüngeren Wählern entscheidend werden.
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