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Robert De Niro: "Tyrann" und "Peiniger" - Hollywood-Star rechnet öffentlich mit Trump ab

Robert De Niro teilt gegen Donald Trump aus Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Beata Zawrzel

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  • De Niro lästert über "Käfigkämpfe" im Weißen Haus
  • Schauspieler bezeichnet Trump als "Tyrannen"
  • Publikum reagiert mit lautem Jubel und Applaus

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Robert De Niro macht erneut keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Donald Trump. Der Oscar-Preisträger nutzte eine Protestveranstaltung in New York, um scharfe Kritik am US-Präsidenten zu äußern. Besonders Trumps jüngstes Großevent im Weißen Haus nahm der Schauspieler dabei ins Visier. Mit bissigen Kommentaren und deutlichen Worten sorgte der Hollywood-Star für Aufsehen und erhielt dafür tosenden Applaus vom Publikum.

Robert De Niros Spott über Trumps spektakuläre Geburtstagsshow

Anlass für De Niros Rede war die Veranstaltung "Rise Up, Sing Out", die vom "Committee for the First Amendment" organisiert wurde. Das Konzert fand in New York statt und versammelte zahlreiche prominente Trump-Kritiker. Zu Beginn seiner Ansprache machte sich der Schauspieler "Daily Beast" zufolge direkt über eine pompöse Veranstaltung lustig, die Donald Trump kürzlich im Weißen Haus veranstalten ließ. Dort wurden anlässlich des 250. Jubiläums der Vereinigten Staaten unter anderem Kampf-Events, Musikshows und Flugvorführungen organisiert. Gleichzeitig fiel das Spektakel mit Trumps 80. Geburtstag zusammen. Mit einem sarkastischen Einstieg brachte De Niro das Publikum sofort zum Lachen. "Guten Abend zusammen und willkommen an alle, die keine Karten für die Käfigkämpfe im Weißen Haus bekommen konnten."

Robert De Niro: "Unser Land ist im Moment nicht liebenswert"

Im weiteren Verlauf seiner Rede wurde der Schauspieler deutlich ernster. De Niro sprach offen darüber, wie schwer es ihm aktuell falle, Stolz auf die Vereinigten Staaten zu empfinden. Der 82-Jährige zog dabei einen drastischen Vergleich. "Die Liebe zu unserem Land klingt langsam wie ein misshandelter Ehepartner, der sagt, er liebe seinen Peiniger."

Der Schauspieler kritisierte unter anderem Kriege, soziale Ungleichheit und die politische Entwicklung der USA unter Donald Trump. Besonders die aktuelle Regierung sieht De Niro als Gefahr für demokratische Werte.

Robert De Niros erhebt schwere Vorwürfe gegen Donald Trump

In seiner Rede sparte der Hollywood-Star nicht mit drastischen Formulierungen. Unter lautem Jubel attackierte er Trump persönlich und bezeichnete ihn als Bedrohung für das Land. "Ich kann kein Land lieben, das von einem rassistischen, frauenfeindlichen und fremdenfeindlichen Tyrannen regiert wird."

Außerdem richtete De Niro scharfe Kritik an den republikanischen Unterstützern des Präsidenten im Kongress. "Ich kann kein Land lieben, das von Donald Trump und seinem unterwürfigen Kongress regiert wird."

Die Aussagen sorgten im Publikum für Begeisterung und langen Applaus.

Seit Jahren ist Robert De Niro offener Gegner von Donald Trump

Robert De Niro zählt seit Jahren zu den prominentesten Kritikern des US-Präsidenten. Bereits mehrfach äußerte er sich öffentlich gegen Trump und unterstützte politische Protestbewegungen. Erst vor wenigen Monaten warnte der Schauspieler bei einer anderen Demonstration davor, Trump stelle eine ernsthafte Gefahr für Freiheit und Demokratie dar. Auch bei internationalen Veranstaltungen nutzt De Niro regelmäßig seine Auftritte für politische Botschaften. So kritisierte er zuletzt bei einer Preisverleihung offen Trumps Einfluss auf kulturelle Einrichtungen in den USA.

Donald Trump konterte mit persönlichen Angriffen

Donald Trump reagierte in der Vergangenheit mehrfach auf die Attacken des Schauspielers. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete der Präsident De Niro unter anderem als "Trump-verrückt" und griff ihn persönlich an. Der Schauspieler selbst zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt. Auch bei seiner jüngsten Rede machte er deutlich, dass er seine Kritik nicht zurückziehen werde. Zum Abschluss sprach De Niro noch einmal über seine emotionale Verbindung zu den Vereinigten Staaten und seine Hoffnung auf Veränderung. "Ich möchte mein Land wieder lieben. Ich will mein Land zurück."

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