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Donald Trump: "Wen zum Teufel interessiert das?" US-Präsident übelst verspottet

Donald Trump kommt mit seiner Ankündigung einer neuen Großveranstaltung in Washinton gar nicht gut an. Bild: dpa/AP/Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump auf der Suche nach einem Alternativ-Programm zum USA-Jubiläum
  • Neue Wahlkampf-Veranstaltung in Washinton - Politische Beobachter spotten über ihn
  • neue Künstler geplant - US-Präsident setzt auf Lee Greenwood undChristopher Macchio

US-Präsident Donald Trump hat für den 24. Juni eine Großveranstaltung in der amerikanischen Hauptstadt angekündigt. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er das Event als "Rally to end all Rallies" – eine Kundgebung, die alle anderen in den Schatten stellen soll. Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Neue Veranstaltung in Washington - es hagelte Absagen zur "Great American State Fair"

Die Ankündigung erfolgt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Mehrere Musiker haben ihre Auftritte bei Trumps eigentlich geplanten Großveranstaltung, der "Great American State Fair", kurzfristig abgesagt. Die Künstler gaben an, ursprünglich zu einer überparteilichen Veranstaltung eingeladen worden zu sein – erst später hätten sie erfahren, dass die Trump-Administration hinter dem Event stecke und cancelten die Sache. Und so musste kurzerhand schnell ein Ersatz her. Eine neue Veranstaltung soll nun am 24. Juni in Washington stattfinden. Die "Kundgebung aller Kundgebungen" trifft im Netz jedoch nicht unbedingt den Nerv der Bevölkerung.

"Wer zum Teufel interessiert sich dafür?" - Donald Trump im Netz fies verspottet

Die Reaktionen in den sozialen Medien auf Donald Trumps neuerliche Veranstaltungsankündigung fielen wenig schmeichelhaft aus. "Klingt nach einem guten Tag, um D.C. zu meiden", kommentierte Randy Schulman, Herausgeber des "Metro Weekly", auf X. Der ehemalige Stadtrat Donald Blais Jr. aus Massachusetts fragte schlicht: "Wer zum Teufel interessiert sich dafür?"

Besonders bissig fiel die Einschätzung von Brian Mistrot aus, Gründer einer Mediengruppe: Die Ankündigung bedeute im Klartext, dass niemand bei seinem "hyperparteiischen Konzert" singen wollte. Autor Michael McSweeney kommentierte knapp: "Ja, er stirbt definitiv." Der Schriftsteller Michael Freeman merkte spitz an, dass Trumps eigene Leute die angeblich talentlosen Künstler mit hohen Gagen gebucht hätten.

X-User machen ihren Ärger gegen den US-Präsidenten Luft

Ein Post von Fox News bei X, in dem über die geplante Veranstaltung in Washington informiert wurde, war ebenfalls Anlass für zahlreiche Netz-User, ihrem Spott freien Lauf zu lassen:

  • "Haben dich alle anderen im Stich gelassen?"
  • "Was für ein Witzbold wir im Weißen Haus haben."
  • "Loser."

Greenwood, Macchio und "die größte Musik aller Zeiten" - Trumps Alternativ-Programm

Trump selbst stellte die Veranstaltung übrigens in einem anderen Licht dar und lobte sie in den höchsten Tönen. In seinem Truth-Social-Beitrag erklärte er, man wolle keine "Sänger ohne Talent, aber mit hohen Gagen, die einen einschläfern" – diese habe man alle nach Hause geschickt. Stattdessen setze er auf Lee Greenwood mit dem Hit "God Bless the U.S.A." sowie den Sänger Christopher Macchio, der Klassiker wie "Nessun Dorma" und "Ave Maria" vortragen soll.

Über Macchio schwärmte der Präsident: "Seit dem legendären Luciano Pavarotti hat es keine solche Stimme mehr gegeben!" Ansonsten brauche es nur ihn selbst, einige Redner und "die größte Musik, die je gespielt wurde".

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