Donald Trump: Analysten schockiert über geplanten Iran-Deal - "kann doch nicht wahr sein!"
Donald Trump hat sich mit dem Iran-Krieg laut Expert:innen keinen Gefallen getan. Nun soll ein angeblicher Friedensdeal im Raum stehen. Bild: dpa/AP/Jacquelyn Martin
Erstellt von Ines Fedder
29.05.2026 09.48
- Medien berichten von Einigung zwischen dem Iran und den USA
- Entwurf des Iran-Friedensdeals soll einen 300-Milliarden-Investitionsfonds enthalten
- Analysten zeigen sich schockiert - Trump zahlt für seinen verzapften Iran-Krieg einen hohen Preis
- Einigung laut Vance offiziell noch nicht bestätigt - Lage im Iran weiterhin unsicher
Die USA und der Iran stehen laut Medienberichten angeblich kurz vor einer Einigung.Die "New York Times" meldete unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute US-Beamte, dass man kurz vor einem Friedensdeal stünde. Dieser könne die seit dem 8. April geltende Waffenruhe verlängern, zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führen und den Weg für substanziellere Gespräche ebnen. Aber was genau beinhaltet diese Einigung wirklich?
Friedensdeal mit dem Iran soll Donald Trump 300 Milliarden Dollar kosten
Laut "Rawstory"geht aus einem ersten Entwurf zum Friedensplan unter anderem hervor, dass die USA unter anderem einem 300 Milliarden schweren Investitionsfonds zum Wiederaufbau des Irans nach dem Krieg zustimmen sollen.
Laut dem Medienportal "Axios" wird die Absichtserklärung zudem festlegen, dass die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder "uneingeschränkt" und ohne Gebühren ermöglicht wird. Zudem würde der Iran demnach innerhalb von 30 Tagen sämtliche Minen in der für den globalen Öl- und Flüssiggashandel wichtigen Meerenge räumen. Im Gegenzug werde die US-Seeblockade von iranischen Häfen aufgehoben.
Experten zerreißen Trumps Friedensplan
Analyst:innen zeigen sich vor allem über den mutmaßlich geplanten Investitionsfonds schockiert. Es hat den Anschein, als ob sich Donald Trump aus dem Iran-Krieg quasi "freikaufen" wolle. Bei X wird die Kritik am Iran-Deal immer lauter:
- "Das sind 300 Ballsäle!", kommentiert Sarah Longwell, Herausgeberin von The Bulwark, auf X.
- "„Ein 300 Milliarden Dollar schwerer Investitionsfonds? Für den Iran? Von Trump? Das kann doch nicht wahr sein!", schreibt Mally Smith, eine ehemalige Mitarbeiterin des Wahlkampfteams von Biden und Harris, auf X.
- "Im Gegensatz zu Obama, der 1,7 Milliarden Dollar an iranischen Geldern freigab, die seit der Revolution von 1979 eingefroren waren, bietet Trump dem Iran ein unverhohlenes Bestechungsgeld in Höhe von 300 Milliarden Dollar an, damit er aus dem Schlamassel des von ihm selbst begonnenen Krieges herauskommt, einen Sieg für sich beanspruchen und zur Tagesordnung übergehen kann", äußert sich Damon Linker, Dozent für Politikwissenschaft an der Universität von Pennsylvania, auf X.
Einigung mit Teheran durch die USA nicht offiziell bestätigt
Aber wie konkret ist der Friedensdeal eigentlich wirklich? Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance gegenüber den Medien auf Nachfrage. Ob allerdings Präsident Donald Trump einem Friedensvertrag unter diesen Bedingungen zustimmen wird, sei laut Informationen der "Deutschen Presseagentur" immer noch offen.
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