Politik

Donald Trump vs. Thomas Massie: "Bürgerkrieg wird realer!" Besiegelt dieser Trump-Widersacher das MAGA-Ende?

Donald Trump und der MAGA-Bewegung könnte der republikanische Abgeordnete Thomas Massie auch nach der Wahlniederlage in Kentucky zur Gefahr werden, wie Insider prognostizieren. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Trump-Kritiker Thomas Massie schmiedet neue Pläne nach Wahlniederlage
  • Insider handeln Massie bereits als Trump-Gegner bei Präsidentschaftswahlen
  • MAGA-Bewegung könnte sich nach Massie-Schachzug selbst zerfleischen

Die Liste derer, auf die Donald Trump nicht gut zu sprechen ist, hat seit der Rückkehr des US-Präsidenten ins Weiße Haus eine beträchtliche Länge erreicht - einer der Namen, der bei "The Don" den Blutdruck steigen lässt, lautet Thomas Massie. Der republikanische Abgeordnete gehört zu den schärfsten Trump-Kritikern im eigenen Lager und musste unlängst bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Kentucky eine Niederlage einstecken. Ans Aufgeben auf dem politischen Parkett denkt Thomas Massie jedoch nicht, wie aktuell bei "Raw Story" zu lesen ist.

Trump-Kritiker Thomas Massie plant Comeback nach Wahlklatsche in Kentucky

Nur wenige Tage nach seiner Niederlage bei den republikanischen Vorwahlen in Kentucky sorgt der Abgeordnete Thomas Massie für Aufsehen. Der bekannte Trump-Kritiker reichte am 25. Mai Unterlagen bei der US-Wahlbehörde FEC für die Kongresswahl im Jahr 2028 ein – und hielt sich dabei bewusst bedeckt über seine tatsächlichen Ambitionen. Auf der Plattform X erklärte Massie, er habe "Unterlagen bei der FEC für das Repräsentantenhaus-Rennen 2028 eingereicht". Dies ermögliche ihm, "Gelder zu sammeln, um meine politischen Aktivitäten als aktueller Amtsinhaber und als potenzieller Kandidat für ein Bundesamt fortzuführen". Eine endgültige Entscheidung, für welches Amt er kandidieren werde – falls überhaupt – habe er nach eigenem Bekunden jedoch noch nicht getroffen.

Insider sehen Thomas Massie als künftigen Trump-Herausforderer: "MAGA zündet sich selbst an"

Die Ankündigung löste in politischen Kreisen sofort Spekulationen aus. Der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Adam Kinzinger kommentierte auf X: "Zuzusehen, wie MAGA sich selbst anzündet, wird beruhigend und kathartisch sein." Der Podcast-Moderator und politische Kommentator Brian Allen mit über 301.000 Followern ordnete den Schritt weitreichender ein. Massie positioniere sich als "mögliche Post-Trump-Alternative" für jenen Teil der Rechten, der "ausländischen Interventionen misstraut, Establishment-Republikaner hasst, die Ausweitung der Überwachung ablehnt" und die GOP als zu stark auf Loyalitätspolitik ausgerichtet betrachte. Sein Fazit: "Der republikanische Bürgerkrieg wird von Woche zu Woche realer."

Donald Trump bekommt Konkurrenz: Wird sein schärfster Kritiker sein politischer Niedergang?

Massie hat sich innerhalb seiner Partei als einer der wenigen offenen Kritiker von Donald Trump positioniert – eine Haltung, die ihm bei den jüngsten Vorwahlen zum Verhängnis wurde. Dort unterlag er einem Kandidaten, der die Unterstützung des US-Präsidenten genoss. Massies FEC-Einreichung lässt nun Raum für Spekulationen über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur. Politische Beobachter sehen in ihm einen potenziellen Anlaufpunkt für konservative Wähler, die sich von der aktuellen Ausrichtung der Republikaner entfremdet fühlen – insbesondere jene, die eine interventionskritische Außenpolitik bevorzugen und die enge Bindung an einzelne Führungsfiguren ablehnen.

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/news.de/stg

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