Donald Trump: US-Präsident schläft bei Gedenkrede für tote Soldaten ein
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hält am Memorial Day auf dem Arlington National Cemetery eine Ansprache, während Donald Trump vor Müdigkeit die Augen zufallen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rod Lamkey
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe
26.05.2026 08.23
- Donald Trump schläft während Gedenkfeier für gefallene Soldaten ein
- US-Präsident von Müdigkeit übermannt bei Zeremonie in Arlington
- Während Pete Hegseth tote Soldaten ehrt, macht "The Don" ein Nickerchen
In den Vereinigten Staaten von Amerika stehen alljährlich etliche Feiertage im Kalender, die landesweit rauschend gefeiert werden - man denke nur an den Unabhängigkeitstag am 4. Juli, den Labor Day im September oder das Erntedankfest Thanksgiving. Am letzten Montag im Monat Mai steht zudem mit dem Memorial Day ein Anlass im Kalender, der die US-Bevölkerung zum Gedenken an die gefallenen Soldaten aufruft - auch dieser Feiertag wurde am 25. Mai 2026 mit einem feierlichen Akt auf dem Arlington National Cemetery gewürdigt.
Donald Trump wohnt Gedenkfeier für tote US-Soldaten am Memorial Day bei
In diesem Jahr fällt der US-amerikanische Memorial Day mit den Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA zusammen - Grund genug für die Trump-Regierung, alle Register zu ziehen. Bei der Zeremonie auf dem Nationalfriedhof im Bundesstaat Virginia, nur einen Steinwurf von Washington D.C. entfernt, waren folgerichtig nicht nur US-Präsident Donald Trump und sein Vize J.D. Vance anwesend, auch Verteidigungsminister Pete Hegseth - von Trump bekanntlich als Kriegsminister deklariert - gab sich in Arlington die Ehre und hielt eine Ansprache, die den Tod unzähliger US-Soldaten im Laufe der Geschichte würdigte.
Pete Hegseth würdigt tote US-Soldaten - Donald Trump schläft vor aller Augen ein
Der Verteidigungsminister sprach dabei von "unserer Republik, die mit Blut geschmiedet und erkauft wurde", von "normalen Männern, die zu Helden wurden" und beschwor Gottes Segen "für unsere Krieger, unsere Gefallen und die, die sie liebten" herauf. Flammende Worte, die so manchem Anwesenden in Arlington die Tränen in die Augen getrieben haben dürften - doch bei Donald Trump löste Pete Hegseths Ansprache weniger emotionale Rührung denn bleierne Müdigkeit aus, wie Aufnahmen der Zeremonie belegen.
US-Präsident nach Nickerchen bei Gedenkfeier verspottet
Denn als Pete Hegseth seine Ansprache am Rednerpult vortrug, hatte Donald Trump auf der Tribüne sichtlich damit zu kämpfen, nicht vor Müdigkeit vom Stuhl zu kippen. Mit augenscheinlich regungsloser Miene, den Händen auf den Knien und geschlossenen Augen wohnte Donald Trump der Rede seines Kriegsministers nur physisch bei, während ihn der Schlummer übermannte. Beißender Spott in den sozialen Netzwerken ließ nach Trumps neuestem Nickerchen nicht lange auf sich warten.
Auf dem X-Account des Journalisten Aaron Rupar beispielsweise wurde eine Nahaufnahme des schlafenden Präsidenten während Hegseths Rede geteilt mit der hämischen Anmerkung, Donald Trump hätte sich während der Ansprache ein außergewöhnlich langes Blinzeln erlaubt. So hatte Trumps Team immer wieder Gerüchte dementiert, der US-Präsident schlafe wiederholt in der Öffentlichkeit ein - in Wahrheit habe Trump lediglich kurz geblinzelt und so den Eindruck von Müdigkeit erweckt.
Rupars Post inspirierte etliche User bei X (vormals Twitter) zu eigenem Spott, nicht nur in Worten, sondern auch in Gestalt von KI-generierten Inhalten. So ist in den Reaktionen beispielsweise ein tief und fest schlafender Donald Trump zu sehen, der aus dem Weißen haus getragen und in eine mit "Giftmüll" beschriftete Tonne geworfen wird, andere Beiträge fügten mehrere Aufnahmen von Trumps Nickerchen zu einer Collage zusammen oder bildeten den US-Präsidenten mit Schlafmütze und Teddybär ab.
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Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus macht Donald Trump immer wieder mit Aussetzern Schlagzeilen, die Gerüchte um seine körperliche und geistige Verfassung schüren. Neben nicht zu übersehenden Blessuren an den Händen, krankhaft geschwollenen Knöcheln, beunruhigenden Hautveränderungen und kognitiven Ausfällen wird der US-Präsident auch wiederholt in aller Öffentlichkeit von Müdigkeit übermannt und dabei gefilmt, wie er beispielsweise bei Kabinettssitzungen oder Pressekonferenzen im Weißen Haus einschläft.
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