Wladimir Putin : Sabotage-Verdacht - dunkle Rauchwolken über russischer Ölraffinerie
Schon wieder brennt eine russische Ölraffinerie - Wladimir Putin muss erneut einen Rückschlag im Bereich der russischen Infrastruktur hinnehmen. Bild: dpa/Pool Reuters/Ramil Sitdikov
Erstellt von Ines Fedder
13.05.2026 12.56
- Video zeigt Rückschlag für Wladimir Putin - schon wieder brennt eine Ölraffinerie
- Ukrainische Nachrichtenagentur berichtet von Sabotageverdacht
- Im Video: Meterhohe, dunkle Rauchwolken am Himmel
- Wichtiger Knotenpunkt - das bedeutet die Zerstörung der Anlage für den Kreml
Während die USA und Russland weiter um einen möglichen Frieden im Ukraine-Krieg verhandeln, gehen die Kampfhandlungen im Ukraine-Krieg weiter. Während laut Medienberichten Moskau eine Großoffensive gegen die Ukraine plant und auch Kiew dabei ins Visier nehmen will, schwirren im Netz Bilder von einem weiteren Rückschlag für Wladimir Putin.
Wladimir Putin unter Druck - Infrastruktur im Visier der Ukraine
Warum? Der Ukraine gelingt es immer wieder, Russland empfindlich zu treffen. Durch Drohnen- und Raketenangriffe wurde in den vergangenen Wochen die russische Infrastruktur häufig empfindlich getroffen. Nun muss das russische Regime offenbar einen weiteren Rückschlag verkraften. Aufnahmen im Netz zeigen eine russische Ölraffinerie im besetzten Baschkortostan, die von meterhohen, dunklen Rauchwolken umgeben ist.
Russische Ölraffinerie brennt - war es Sabotage?
Allerdings: Luftalarmmeldungen seitens der Ukraine wurden indes nicht vermeldet. Der naheliegendste Verdacht sei daher eine mögliche Sabotage oder ein Raketenangriff ohne Drohnenbeteiligung.
Video zeigt Ausmaß des Brandes - russische Ölraffinerie inBaschkortostan stößt Rauch aus
Aktivist Igor Sushko teilt die Aufnahmen in den sozialen Netzwerken bei X. Darauf zu sehen: dicke, schwarze Rauchwolken am sonst so strahlend blauen Himmel.
Wichtiger Knotenpunkt im Transneft-Ural-Pipelinesystem
In dem Post des russischen Regierungskritikers heißt es dazu: "Russland: Die lineare Ölproduktions- und Verteilstation Nurlino brennt im besetzten Baschkortostan.
Es handelt sich um einen wichtigen Knotenpunkt im Transneft-Ural-Pipelinesystem.
In der Region gab es keine Luftalarmmeldungen, also vermutlich keine Drohnen.
Entweder Sabotage, ein Unfall oder eine ukrainische Rakete."
Ein ähnliches Bild zeichnet ebenfalls die ukrainische Nachrichtenagentur "Ukrinform". Hier heißt es in einem aktuellen Bericht: Die Informationen bezüglich des Brandes stammen angeblich aus der Telegram-Gruppe "Astra". Die Feuerwehr sei bereits am Einsatzort. Die betroffene Anlage gelte als einer der größten Knotenpunkte der russischen Öltransportinfrastruktur.
Eine offizielle Bestätigung seitens des Kremls zu dem Vorfall steht bisher aus.
Weitere Themen aus Russland und der Ukraine, die Sie ebenfalls interessieren könnten:
- Nächster Albtraum für die Ukraine? Trump-Deal schürt Besorgnis
- Kontrollverlust im Kaspischen Meer - russisches Raketenschiff angegriffen
- Daten zeigen - sein bisher tödlichster Krieg ist noch nicht zu Ende
- Seltene Aufnahmen im Netz - Drohne sprengt russische Hubschrauber
- Geheimdienstbericht deckt auf - Lage schlimmer als behauptet