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Überraschende Verbindung: Donald Trump und König Charles sind offenbar verwandt

Donald Trump: US-Präsident mit britischem Königshaus verbunden - Charles-Verwandtschaft enthüllt Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Gemeinsamer Vorfahr von Trump und Charles im schottischen Adel entdeckt
  • Verbindung reicht bis zu König James II. zurück
  • Unterschiedliche Familienlinien trennen sich über Jahrhunderte

Ein aktueller Staatsbesuch sorgt für eine kuriose Randnotiz aus der Ahnenforschung. Neue Recherchen legen nahe, dass US-Präsident Donald Trump und der britische König Charles III. über mehrere Jahrhunderte hinweg tatsächlich familiär miteinander verbunden sind. Die beiden Staatsmänner wären demnach entfernte Cousins.

Gemeinsamer Ursprung von Donald Trump und König Charles im schottischen Adel

Wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtet, führt die gemeinsame Abstammung über den schottischen Adel. Im Zentrum steht dabei der 3. Earl of Lennox, der als Vorfahr beider Linien gilt und wiederum auf König James II. von Schottland zurückgeführt wird. Von diesem Punkt an trennten sich die Wege deutlich. Während sich die Linie von König Charles über verschiedene europäische Adelsverbindungen bis in die britische Monarchie fortsetzte, entwickelte sich Trumps Familiengeschichte in eine andere Richtung.

Zwei völlig unterschiedliche Familienwege

Die Ahnenlinie von Donald Trump verlief laut den Recherchen über mehrere Generationen schottischer Landarbeiter. Erst im 20. Jahrhundert kam es zur Auswanderung seiner Mutter Mary Anne MacLeod in die USA, wodurch die Verbindung nach Amerika entstand.

Auch die historische Figur des gemeinsamen Vorfahren ist nicht frei von Konflikten. Der Earl of Lennox war in politische Machtkämpfe im schottischen Königshaus verwickelt und kam 1526 bei einer Schlacht ums Leben.

Diplomatie statt Familienidylle

Trotz der genealogischen Verbindung bleibt das Verhältnis zwischen Trump und Charles weiterhin vor allem politisch geprägt. Persönliche Nähe spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle, auch wenn Trump den britischen Monarchen mehrfach positiv beschrieben hat. Er bezeichnete Charles in der Vergangenheit als "einen Kämpfer" und äußerte sich insgesamt wohlwollend über das Königshaus. Die neu entdeckte Verwandtschaft ändert daran bislang nichts.

Königlicher Besuch mit politischer Bedeutung

Der aktuelle Besuch von König Charles III. in den USA hat ohnehin hohen diplomatischen Stellenwert. In Washington wird er mit militärischen Ehren empfangen, begleitet von einem Staatsbankett im Weißen Haus. Neben politischen Gesprächen stehen auch Auftritte vor dem US-Kongress sowie weitere Stationen in New York und Virginia auf dem Programm. Der Besuch soll die transatlantischen Beziehungen stärken und die historische Partnerschaft beider Länder betonen.

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/sfx/news.de

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