Wladimir Putin unter Druck: Gewalt-Bilanz enthüllt - Putins Soldaten morden im eigenen Land
Eine noch nie da gewesene Gewalt-Explosion erschüttert derzeit Russland. Schuld daran sei unter anderem Putins Krieg gegen die Ukraine, heißt es. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Gavriil Grigorov
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
01.04.2026 11.29
- Hunderte Morde durch russische Soldaten seit Beginn des Ukraine-Kriegs dokumentiert
- Sexualverbrechen – vor allem an Kindern – massiv angestiegen
- Putins Rekrutierung von Straftätern entfacht Gewaltwelle im eigenen Land
Der Krieg holt Russland ein – und zwar mit voller Wucht! Was Wladimir Putin an der Front entfesselt hat, schlägt jetzt im eigenen Land zurück: Mord, Vergewaltigung, brutale Übergriffe. Neue Zahlen, über die aktuell der britische "Mirror" berichtet, zeigen eine Gewalt-Explosion, die selbst erfahrene Beobachter schockiert.
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Wladimir Putin unter Schock: 729 Morde seit Kriegsbeginn – Gewalt in Russland eskaliert dramatisch
Die Auswertung russischer Militärgerichte offenbart eine erschütternde Entwicklung: Seit Beginn der großangelegten Invasion wurden mindestens 729 Tötungsdelikte durch Angehörige der Streitkräfte registriert. Das bedeutet einen drastischen Anstieg um 662 Fälle im Vergleich zu den vier Jahren vor Kriegsbeginn. Eine Entwicklung, die zeigt, wie massiv sich die Gewalt innerhalb kürzester Zeit ausgeweitet hat.
Besonders brisant: Die Mehrheit der Opfer sind Zivilisten. Viele Täter stammen aus Gefängnissen und wurden für den Krieg rekrutiert. Nach ihrer Rückkehr wirken sie wie unkontrollierbare Risikofaktoren in der Gesellschaft.
Schockierende Zahlen zeigen: Kinder im Fokus sexueller Gewalt
Die Zahlen zu Sexualverbrechen sind noch verstörender. Vergewaltigungen durch Militärangehörige haben sich verneunfacht, andere Formen sexueller Gewalt verfünffacht. Eine Auswertung von 549 Fällen vor Militärgerichten, die Putin-Kämpfer betreffen – darunter viele aus der Haft entlassene Schwerverbrecher –, enthüllt das ganze Ausmaß des Grauens.
312 dieser Verfahren drehen sich um Sexualdelikte an Minderjährigen. Der erschreckendste Befund: 249 Opfer waren zum Tatzeitpunkt jünger als 14 Jahre. Die freigelassenen Straftäter und Frontkämpfer vergehen sich damit systematisch an den Schwächsten der russischen Gesellschaft.
Putins Krieg zerfrisst Russland von innen
Die nüchternen Zahlen aus den Militärgerichten führen zu einem eindeutigen Schluss: Der Kreml-Feldzug verwüstet nicht nur die Ukraine, sondern zersetzt auch das gesellschaftliche Leben in Russland selbst. Die Entscheidung, Schwerverbrecher aus Gefängnissen zu holen und an die Front zu schicken, rächt sich nun auf brutalste Weise.
Was als militärische Rekrutierungsstrategie begann, hat eine Verbrechenswelle ausgelöst, deren Opfer vor allem Zivilisten und Kinder sind. Die Statistiken dokumentieren den Preis, den die russische Bevölkerung für Putins Krieg zahlt – fernab jeder Frontlinie, mitten in der eigenen Heimat.
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