Margarita Simonjan: Erschütternde Aussagen im Russen-TV lassen Putins Kriegspläne erahnen
Margarita Simonjan (rechts) forderte das russische Volk auf, sich nicht über die Dauer des Krieges zu beschweren. Bild: picture alliance : dpa | Mikhail Klimentyev:Sputnik:Kreml
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
31.03.2026 13.39
- Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist
- Margarita Simonjan entsetzt mit Aussagen im Russen-TV
- Putin-Liebling fordert Russen auf, sich nicht über Dauer des Krieges zu beklagen
- Propagandistin vergleicht Konflikt mit früheren Kriegen
Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist: Vier Jahre ist es her, dass Wladimir Putin den russischen Truppen den Einmarsch in die Ukraine befohlen hat. Obwohl noch immer Friedensverhandlungen unter US-Vermittlung stattfinden, dauern die Kämpfe auf dem Schlachtfeld weiter an. Dabei ist das russische Volk schon seit Längerem kriegsmüde. Selbst pro-russische Kriegsblogger wenden sich immer öfter gegen den Kreml und beklagen die Zustände an der Front.
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Margarita Simonjan entsetzt mit Aussagen im Russen-TV
Doch dass ein Ende des Ukraine-Krieges noch lange nicht zu erwarten ist, lassen neueste Aussagen von Wladimir Putins Propaganda-Chefin Margarita Simonjan erahnen. In der Sendung "Ein Abend mit Wladimir Solowjow", die beim staatlichen Sender Rossija-1 zu sehen ist, forderte Simonjan das russische Volk dazu auf, sich nicht über die Dauer des Ukraine-Krieges zu beschweren.
Droht ein jahrzehntelanger Krieg? Putin-Vertraute vergleicht Konflikt mit früheren Kriegen
Im gleichen Atemzug zog die Putin-Vertraute einen Vergleich zu früheren Konflikten wie dem Kaukasuskrieg, die Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte, angedauert haben. "Der Krieg, infolge dessen das Russische Reich zum Imperium wurde, erinnert euch, wie lange dauerte er? 21 Jahre, der Nordische Krieg. Wir wurden ein Imperium, bauten Sankt Petersburg", hört man Margarita Simonjan in einem Video, das die US-Journalistin Julia Davis bei X geteilt hat, sinnieren.
Es bleibt unklar, ob die Putin-Propagandistin das russische Volk lediglich beschwichtigen oder doch darauf einschwören will, dass der Ukraine-Krieg ebenfalls Jahrzehnte andauern könnte. In jedem Fall lässt sich erahnen, wie weit Wladimir Putin bereit ist, zu gehen, um seine Kriegsziele durchzusetzen. Denn bislang ist der Kremlchef weiterhin nicht bereit, von seinen Maximalforderungen abzuweichen.
Russland hält an Maximalforderungen fest - kein Ende des Ukraine-Krieges in Sicht
Für Russland ist eine Hauptursache des Konflikts ein mutmaßliches Nazi-Regime in Kiew, welches es zu eliminieren gilt. Die russische Propaganda hält an ihrem Narrativ fest, dass es in der Ukraine eine rechtsgerichtete Regierung gebe. Der Sturz der Regierung in Kiew ist deshalb ein erklärtes Kriegsziel Moskaus. Weiterhin fordert Russland, dass die Ukraine auf einen Nato-Beitritt verzichtet sowie auf die dauerhafte Abtretung besetzter Gebiete: Die Krim, Donezk, Luhansk sollen faktisch als russisch anerkannt werden.
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